Ironman Weltmeisterin Michaela Rudolf erzählt

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Die gebürtige Zöbernerin erzählte am Freitag 16. März im Pfarrheim Zöbern über ihren Weg zum Weltmeistertitel in ihrer Altersklasse bei der Ironman WM auf Hawaii 2017. Dabei berichtete sie auch über ihre sportlichen Highlights bis dorthin.

Ihre Liebe zum Triathlon hatte Michaela Rudolf bereits 2004 entdeckt und seit 2008 startet sie auf der Langdistanz/Ironman, was bedeutet 3,8 km zu schwimmen, 180 km Rad zu fahren und zum Abschluss einen Marathon über 42,195 km zu laufen. Zu ihren größten Erfolgen zählen sicher der dreimalige Staatsmeistertitel auf der Langdistanz (2012, 2013, 2014) in Podersdorf. Auch konnte sie beim Ironman Austria in Klagenfurt viele Male unter die Top Ten bei den Damen laufen. Ihre besten Platzierung in Klagenfurt war ein dritter Platz 2012. Sie stellte sich ab 2012, im Alter von bereits 40 Jahren, einer neuen Herausforderung und startete von 2012 bis 2016 in der Profiklasse.
Auch international konnte sie einige Top Ten Plätze erzielen, so belegte sie 2016 beim IM Barcelona den 6. Platz bei den Damen Profis. 2017 wechselte sie wieder zu den Amateuren und setzte sich ein großes Ziel, nämlich den WM Titel in ihrer Altersklasse zu holen. Nach bereits zwei vierten Rängen (2008 und 2009) in ihrer Altersklasse bei der IM WM auf Hawaii und einem Vizeweltmeistertitel 2011, war das erklärte Ziel nun endlich den WM-Titel nach Hause zu holen. So war der Fokus voll auf Hawaii gerichtet,
davor stand aber noch die Qualifikation beim Ironman Austria in Klagenfurt auf dem Programm, die Vorbereitungsphase lief nicht ganz nach Wunsch und Michaela Rudolf hatte im Vorfeld mit einigen Knieproblemen zu kämpfen, doch auch das konnte sie wieder in den Griff bekommen. So lief sie unter der Anfeuerung von zahlreichen Zuschauern, sie ist ja schon eine alte Bekannte in Klagenfurt, war dies doch ihr 10. Start in Folge in Klagenfurt, zum Sieg in ihrer Altersklasse und hatte somit die WM Quali in der Tasche. Im Oktober 2017 ging es dann auf nach Hawaii, wo sie dann unter Hitze, Wind und harten Gegnerinnen zum la ngersehnten WM Titel lief, mit dabei ein 8-köpfiger Fanclub, der sie zum Sieg peitschte und so konnte sie mit einem 1 min 44 Sekunden Vorsprung den Sieg ins Ziel bringen und war überglücklich. Dies konnte sie auch während ihrer Präsentation zum Ausdruck bringen, das Publikum war sichtlich begeistert und so wurde dann im Anschluss auf ihren WM-Titel angestoßen.

Text: Gemeinde Zöbern

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