Sportlich durch den Winter mit Langlaufen

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Rund um das Wechselland bieten gleich zwei größere Langlauf-Gebiete abwechslungsreiche Loipen mit unterschiedlichen Vorzügen.

Langlaufen im Wechselland
Langlaufen ist ein tolles Training im Winter: Es werden Arme, Beine und der Rumpf sowie das Gleichgewicht und die Ausdauer trainiert. Man bewegt sich in einer tollen Winterlandschaft, wobei wir rund um das Wechselland von zwei größeren Langlauf-Gebieten profitieren.
Einerseits die Wechsel-Panoramaloipe mit ihrem tollen Weitblick und den verschiedenen Einstiegen wie der Steyersberger Schwaig oder der Mariensee Bergstation. Auf über 1.000 m Seehöhe verläuft das Loipennetz entlang von Hochebenen, Schwaigen und Sonnenterassen. Andererseits die Joglland-Loipe in St. Jakob im Walde, die durch eine wunderbar winterliche Waldlandschaft führt und außerdem von einer Beschneiungs-Anlage profitiert. Mit dem Konzept des Snowfarming wird hier außerdem Schnee über den Sommer aufbewahrt und im folgenden Winter ausgebracht. 7.000 m3 werden so jährlich gelagert, womit eine 3 km lange Piste gespurt werden kann. So wird eine Schneesicherheit ab Dezember geboten. Abends kann bei Flutlicht jeweils am Dienstag und Donnerstag von 18 bis 21 Uhr gelaufen werden. Geboten werden außerdem ein Ausrüstungsverleih inklusive Schiservice, eine Langlauf-Schule und eine Bewirtung beim Gasthof Orthofer.

Spielerisch erlernen
Bringt man den Kindern in jungen Jahren das Langlaufen bei, erhalten sie Fähigkeiten, die man als Erwachsener nicht mehr aufholt. Das ist die Herangehensweise vom Verein ULV Kirchberg, der Kinder und Jugendliche ganzjährig – auch in Zusammenarbeit mit Schulen – trainiert. Im Sommer mit Mountainbike, Laufen, Leichtathletik sowie Rollski und Inlineskates und im Winter mit Langlauf. Dabei steht das Spielerische im Vordergrund. Ein Ziel von Obmann Stefan Rosenberger – im Landesverband Landestrainer und Teammanager – ist das verstärkte Zusammenarbeiten mit dem Landesschiverband, um talentierten Jugendlichen eine Möglichkeit zu bieten, dort weiter zu trainieren.
Als Einstieg in das Langlaufen wird in erster Linie der klassische Stil erlernt, so Dr. Wolfgang Reiterer vom Verein „Langlaufen Wechselland“, der Kurse für Kinder und Erwachsene anbietet. Vor allem ältere Personen bevorzugen diesen Stil. Kinder und sportliche Kursteilnehmer hingegen wählen die Variante Skaten, da sie actionreicher, aber auch anstrengender ist. Beide Varianten sind in zwei Tagen erlernbar. Prinzipiell hält Herr Reiterer das Erlernen von Langlaufen im Zuge eines Kurses für sinnvoll. Denn im Gegensatz zu Laufen oder Nordic Walking ist das Langlaufen mit der richtigen Technik wesentlich effektiver – und das bei geringerem Kraftaufwand.

Text: Stefanie Schadler

Foto © ULV Kirchberg

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