20 Jahre Kühlanlagen Postl

in Wirtschaft

Als Einmannbetrieb gegründet, beschäftigt die Firma Kühlanlagen Postl in Rohrbach mittlerweile  60 Mitarbeiter. Geschickt wird Neues mit Bestehendem kombiniert und so versucht, möglichst umweltschonend zu arbeiten.

Stetig in Bewegung

Vor 20 Jahren hat Bernhard Postl in einem Raum im Haus seiner Schwiegereltern in Rohrbach an der Lafnitz einen Schreibtisch aufgestellt und sein Ein-Mann-Planungsbüro gegründet. Sein Interesse galt von Anfang an der Technik in und um ein Gebäude. Effizientes Heizen und Kühlen sowie autarke Energiegewinnung sollten stets mit neuen Zugängen und frischen Denkansätzen umgesetzt werden. Doch auch das Bewährte und Bestehende solle immer mitbedacht werden. Mehrere Stationen folgten in den folgenden Jahren: Nach dem ersten Büro im Haus der Schwiegereltern zog die Firma ins alte Feuerwehrhaus von Rohrbach und 2003/2004 wurden die ersten Mitarbeiter aufgenommen. „Ich konnte mich aufs Planen konzentrieren, während meine Mitarbeiter schon bald selbstständig die Ausführungen machten. Das war ein großer Schritt. Wir alle wuchsen mit den Aufträgen“, so Geschäftsführer Bernhard Postl. 2007 wurde ein Büro im Impulszentrum von Oberwart eröffnet, zwei Jahre später übersiedelte die gesamte Firma dorthin. Der Firmensitz befindet sich seit 2016 im Gewerbegebiet in Eichberg, ein Büro blieb in Oberwart. Die Firma ist mittlerweile im gesamten deutschsprachigen Raum tätig.

Trennung von Anlagenbau und Service

Das Aufgabengebiet der Firma ist sehr umfangreich: Es werden Klimaanlagen, Gewerbe-Kälteanlagen, Kühlvitrinen, Heizungen, Sanitär- und Lüftungsanlagen gebaut. Im Planungsbüro kann alles vorab von der Firma geplant und kalkuliert werden. Auch als Generalunternehmer kann die Firma beauftragt werden.

Der Bau einer Anlage und das dazugehörige Service sind voneinander getrennt. Seit 2017 gibt es die so genannte Wartung- und Service-GmbH, in der sich die Mitarbeiter auf die Wartung und das Service spezialisiert haben. Durch diese Trennung konnte wiederum der Anlagenbau forciert werden.  

Um ein Beispiel für die anfangs erwähnte Kombination aus neuen Ansätzen mit Bestehenden zu nennen: Beim jüngsten Projekt der Firma, den Twin Towers in Wien, wurden nicht nur die Kühltürme gebaut, sondern unter anderem auch die dazu passende Kältemaschine. Diese kühlt nicht nur, sondern sorgt auch für Wärme. Das Ungewöhnliche dabei ist, dass der Wasserspeicher der Sprinkler zum Speichern von Wärme und Kälte genutzt wird. Es wird also Neues mit bereits Bestehendem verbunden und somit nachhaltig gearbeitet, da nicht nur Zeit, Energie und Kosten gespart werden, sondern auch der CO2-Ausstoß reduziert wird. ❏   

Stefanie Schadler

foto (c) bernhard bergmann

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