Alles rund ums Holz am Holzkirtag

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Schon zum vierten Mal gab es am 9. September den Holzkirtag vom Gasthaus Buchegger in Tiefenbach. 35 Aussteller stellten ihre selbst gefertigten Teile aus Holz aus. Von Schmuck aus Holz über Dekogegestände für Haus und Garten bis zu Dachschindeln, geflochteten Körben und Geigen war alles vertreten. Die meisten Teile konnte man auch kaufen. Zahlreiche Besucher kamen im Laufe des Tages um zu schauen, zu kaufen, Musik zu hören, zu essen oder einfach nur um Leute zu treffen.

Spaß für Groß und Klein
Egal ob Männer oder Frauen, jeder konnte sicher etwas für ihn Interessantes finden oder bei der Bearbeitung zuschauen. Bei der Korbflechtvorführung konnte man sich Anregungen holen um es vielleicht selbst einmal zu probieren. Sich beim Schnitzen mit der Motorsäge zu versuchen wird wahrscheinlich eine größere Herausforderung sein. Ansporn und Beispiele gab es auf alle Fälle genug. Interessant auch einem Drechsler zuzusehen, wie sich eine Scheibe Holz in eine Schale verwandeln lässt.
Die alte Holzkegelbahn des Gasthauses wurde extra für die Veranstaltung wieder aktiviert. Und für Kinder war eine Hüpfburg aus Strohballen mit Heufülle aufgebaut. Für die musikalische Unterhaltung im Festzelt war schon ab 10 Uhr beim Frühshoppen gesorgt. Am Abend wurde die Musikkapelle von Alphorbläsern abgelöst. Zwei Schuhplattlergruppen aus der Region zeigten ihren ganz besonderen Tanz, der bis auf die Anfänge des Mittelalters zurückgeht. Damals wollten Bauernburschen und Holzknechte – die oft mit ihrer verbalen Ausdrucksweise unbeholfen waren – mit dem draufgängerisch kraftstrotzenden Tanz ihre überdurchschnittliche Muskelkraft und Ausdauer beweisen, um die Dirndln zu beeindrucken.

Leibeswohl
Zünftiges Essen darf bei einer Veranstaltung wie dieser natürlich nicht fehlen und schon gar nicht wenn sie von einem Gasthaus ins Leben gerufen wurde. Neben dem Klassiker Schnitzl wurden Spareripps, Putenrollbraten und Surbraten zubereitet. Letztere ab 2 Uhr Früh im Riesen-Smoker. Anders als beim Grillen liegen beim Smoker die Speisen nicht direkt über der Glut oder dem Feuer, sondern werden langsam, über Stunden im heißen Rauch gegart um besonders zart zu werden.

Text: Bettina Schopfhauser

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