Bergrettung

in Leserservice

Die Bergrettung Mönichkirchen besteht bereits seit 90 Jahren – eine Mitgliedschaft aus Verantwortung und Einsatz in der Freizeit.

Hochsaison Winter
Zweck des Österreichischen Bergrettungsdienstes ist es, verletzten Personen aus unwegsamen Gelände zu helfen. Nach dem Auffinden der Person übernimmt die Bergrettung die Erstversorgung, stabilisiert die Person, macht sie für den Abtransport bereit und übergibt sie den weiteren Einsatzkräften wie Christopherus, Rotes Kreuz oder der Rettung.
Die Bergrettung Ortsstelle Mönichkirchen umfasst das Einsatzgebiet von Mönichkirchen bis zum Hochwechsel. Sie ist zudem zum Pistendienst von der Liftgesellschaft Mönichkirchen-Mariensee bestellt. Daher ist der Winter die Haupteinsatzzeit, wo die Diensthütte vor Ort während der Feiertage, den Wochenenden, Weihnachtsferien und den Energieferien der umliegenden drei Bundesländer von mindestens drei Mitgliedern besetzt ist. Zwischen 30 und 40 Mal rückt die Bergrettung pro Wintersaison aus, meist zu verunfallten Schifahrern, aber auch Tourengeher und Schneeschuhwanderer
nehmen zu. „Die meisten Verunfallten muten sich zu viel zu“, spricht Obmann Christian Zinkl die Ursachen der Einsätze an. Aber auch warme Winter und der Einsatz von Kunstschnee verursachen durch die eisigen und härteren Pisten mehr Verletzungen. Bei den Einsätzen im Skigebiet wird auch mit der Ortsstelle Aspang zusammengearbeitet.

Ausbildung
Schifahren, sich am Berg sicher fühlen und keine Höhenangst zu haben sind Grundvoraussetzungen für Mitglieder bei der Bergrettung. Die Ausbildung ist in allen Bundesländern gleich. Ab 16 Jahren kann man beitreten. Sofern die körperlichen Voraussetzungen stimmen, wird man für ein Jahr zum Anwärter – eine Probezeit für – Ortsstelle und Anwärter. Es werden auch erste Kenntnisse erlernt wie Knotentechnik, Orientierung und Erste Hilfe.
Danach folgt die Ausbildung mit 2 Winterkursen und einem Sommerkurs, die meist über einen Zeitraum von 5 Jahren absolviert werden. Danach ist man Bergrettungsfrau bzw. -mann und kann auch weitere Ausbildungen wie Gruppenleiter anschließen. Jeder Einsatz der Bergrettung wird mit der Versicherung des Verunfallten abgerechnet. Wer sich viel im Gebirge aufhält oder Sportarten wie Mountainbiken betreibt, dem empfiehlt Zinkl den „Förderer“. Dieser gilt europaweit, wodurch die Bergrettung im Ernstfall anfallende Such- und Bergungskosten übernimmt. Mit dem Förderbetrag von € 28 pro Jahr werden außerdem die Ausbildung der Mannschaft und Maßnahmen zur Durchführung der Rettungseinsätze unterstützt.

Ankündigung 1.1.2019:
Die Bergrettung Mönichkirchen veranstaltet auch heuer wieder ihr beliebtes Neujahrsfeuerwerk. Bei Live-Musik und Verköstigung direkt am Liftparkplatz werden auch diesmal zwischen 4000 und 5000 Besucher erwartet.

Letzte Beiträge

Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite für Sie möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Wenn Sie fortfahren, nehmen wir an, dass Sie mit der Verwendung von Cookies auf der Webseite einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close