Damit Sie lange unbeschwert lächeln …

in Expertentipp

Ein zahnloses Lächeln ist schön – allerdings nur bei den Allerkleinsten.

Ein gesundes festes Zahnfleisch ist der beste Schutz vor Zahnverlust. Parodontose oder Parodontitis gehört zu den häufigsten Erkrankungen des Zahnhalteapparates. Die fortschreitende Entzündung des Zahnfleisches, verursacht durch bakterielle Zahnbeläge, sogenannten Plaques, kann zu erheblichen Problemen führen. Unbehandelt kommt es zum Rückgang des Zahnfleisches, in schweren Fällen kann auch eine Zerstörung der knöchernen Substanz eine Folge sein. Um Zahnverlust und eventuell auftretende Folgeerkrankungen zu vermeiden, sollte unverzüglich eine Behandlung vom Zahnarzt eingeleitet werden. Anzeichen für eine beginnende Parodontitis können etwa vermehrtes Zahnfleischbluten sowie ein Freiliegen der Zahnhälse („Zähne erscheinen länger“) sein. 

Was kann man tun, damit es erst gar nicht so weit kommt?
• Eine sorgfältige und konsequente Mundhygiene ist unerlässlich! Am besten putzt man die Zähne zweimal täglich mit (auf Anraten des Zahnarztes mit einer fluoridhältigen) Zahnpasta und reinigt auch die Zahnzwischenräume gewissenhaft mit Zahnseide, passenden Interdentalbürstchen oder einer Munddusche. Beim Putzen ist zu starker Druck mit der Zahnbürste zu vermeiden, um Zahnhälse und Zahnfleisch zu schonen. Die Zahnbürste sollte regelmäßig – alle drei Monate – erneuert werden. 
• Zahnpflege ist auch ein Muss für die Kleinen! Es gibt für Kinder spezielle Zahnbürsten mit angepasstem Griff und kleinen Bürstenköpfen sowie eigene Zahnpasten mit reduziertem Fluoridgehalt. Bis mindestens zum Schulalter sollten Eltern die Zahnreinigung überwachen und nachputzen. 
• Mindestens einmal jährlich sollte beim Zahnarzt eine professionelle Mundhygiene sowie mindestens einmal, besser zweimal pro Jahr eine Kontrolle durchgeführt werden.

Welche Präparate?
Ergänzend zum Zähneputzen gibt es zur Pflege des Zahnfleisches Präparate unterschiedlichster Zusammensetzung.
Als Erstes wären chlorhexidinhältige Präparate zu nennen. Es gibt sie nicht nur in Form von Spülungen, sondern auch als Gel oder Spray. Sie wirken aufgrund ihrer antibakteriellen Eigenschaften und verhindern die Neubildung von Plaques. Auch zur Unterstützung bei entzündlichen Prozessen wie Rachenentzündung oder Angina sowie zur Behandlung von Mundgeruch kann die Anwendung angeraten werden.             

Kinder unter sechs Jahren sollten chlorhexidinhältige Präparate noch nicht verwenden. Bei Verwendung kann es außerdem zu einer Beeinträchtigung des Geschmacksempfindens, Taubheit der Zunge und eventuell zum Entstehen eines Zungenbelages kommen. Um Verfärbungen der Zähne zu vermeiden, sollte das Präparat nur kurz – nicht länger als drei Wochen – verwendet werden.

Ferner gibt es Formulierungen, die Propolis, Salbei und Kamille enthalten – es gibt sie als Spray oder Gel. Salbei wirkt hier beruhigend und kräftigend auf das Zahnfleisch, ferner lindert er Entzündungen und erfrischt. Kamille ist ebenfalls entzündungshemmend und beruhigt. Propolis hemmt ebenfalls entzündliche Prozesse und hat sich bei der Behandlung von Aphten bewährt.

Bei der Anwendung von Mundspülungen mit Aloe Vera und Hyaluronsäure wird eine pflegende und schützende Schicht auf der Mundschleimhaut gebildet.
Hyaluronsäure beruhigt gereiztes Zahnfleisch, pflegt intensiv, befeuchtet und unterstützt die Regeneration.
Aloe Vera unterstützt hier durch ihre beruhigende und reizlindernde Wirkung.
Flüssige Kräuterauszüge, die Blutwurz, Kamille, Käsepappel und Süßholzwurzel enthalten, werden nicht nur bei Reizzuständen der Rachenschleimhaut, sondern auch zur Pflege des Zahnfleisches empfohlen.
Blutwurz hat neben ihrer entzündungshemmenden auch eine entgiftende Wirkung, die bereits erwähnte Kamille unterstützt die Entzündungshemmung.
Käsepappel wirkt hervorragend gegen Schleimhautreizung. 
Süßholzwurzel enthält Wirkstoffe, die zur Prophylaxe von Parodontitis und Karies dienlich sind. 

Zum Schluss sei noch auf eine ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen hingewiesen – Coenzym Q10, Vitamin C, Vitamin E, Vitamin D, Calcium, Folsäure, Vitamin B12, Zink und Selen wären hier zu nennen.

Wir hoffen, Ihnen hat unsere kurze Übersicht gefallen. Es würde uns freuen, Sie bei uns begrüßen zu dürfen und mit Ihnen ein Gespräch zu führen. Ihre Mag. Doris Richter und das Team der Apotheke Aspang

Mag. Doris Richter
ApothekerinApotheke zur Hl. Dreifaltigkeit
Inh. Mag. Doris Richter KG 
2870 Aspang, T: 02642 / 522 18
www.apotheke-aspang.at
facebook.com/Hl.Dreifaltigkeit.Apotheke

Letzte Beiträge

Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite für Sie möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Wenn Sie fortfahren, nehmen wir an, dass Sie mit der Verwendung von Cookies auf der Webseite einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close