Das Schwimmbecken für sich entdecken

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Kinder sollten in möglichst jungen Jahren an das Wasser gewöhnt werden und auch Erwachsene erlangen mehr Sicherheit im Wasser, je besser ihre Schwimmtechnik ist.

Wassergewöhnung in jungen Jahren

Werner Ulreich aus Pinkafeld ist Schwimmlehrer und gibt in diesem Artikel Einblicke ins Thema Schwimmen. So sei wichtig, mit Kindern jedes Alters ins Wasser zu gehen, da der Kontakt mit Wasser für Kinder ein Lernprozess sei und eine wichtige Voraussetzung, um den richtigen Umgang mit Wasser zu erlernen. Dies beginne schon mit Babyschwimmen, wenn die Kinder erst wenige Lebensmonate alt seien.

Schwimmunterricht selbst sei ab einem Alter von vier Jahren empfehlenswert, so Ulreich. Hier steht die Wassergewöhnung im Mittelpunkt, indem die Kinder das Untertauchen und verschiedene Schwimmtempi erlernen. Auch werden verschiedene Übungen im Wasser gemacht.

Als Nächstes gibt es den Unterricht in den Schulen, in denen verschiedene Schwimmtechniken wie Rücken- oder Brustschwimmen erlernt werden. Hier können sich die Kinder erste Ziele stecken, wie etwa eine kurze Strecke zu schwimmen oder zu tauchen. Auch ist es wichtig, dass sich die Kinder trauen, ins Wasser zu springen, und nicht überrascht sind, wenn sie unvorhergesehen
hineinfallen. In so einem Fall ist es für die Kinder wichtig zu wissen, wie sie zum Beckenrand zurückkommen, was meist nur zwei Tempi sind. Weitere Ziele können die verschiedenen Schwimmabzeichen wie Frühschwimmer oder Freischwimmer sein.

Gesunder Sport für Erwachsene

Auch für Erwachsene kann es sinnvoll sein, einen Schwimm-unterricht zu besuchen, denn: „Je besser man schwimmt, desto sicherer ist man. Wenn sich jemand hingegen unsicher im Wasser fühlt, liegt das meist an einer schlechten Schwimmtechnik“, so Ulreich. Für erwachsene Schwimmanfänger ist eine Schwimmstunde ideal, um Sicherheit zu gewinnen.

Ein häufiger Schwimmfehler bei Erwachsenen ist die Wasserlage. Diese sollte waagrecht sein, bei den meisten Schwimmern hängen allerdings die Beine nach unten, so Ulreich. Dadurch hat man mehr Angriffsfläche, bremst stärker und benötigt mehr Kraft, um voranzukommen. 

Schwimmen ist generell eine sehr gesunde Sportart, trainiert bereits ab einer halben Stunde das Herz-Kreislauf-System, belastet die Gelenke nicht und ist generell ein Ganzkörpertraining. Es werden nicht nur die großen Muskeln beansprucht, die man beim Antauchen benötigt, sondern auch die kleinen, die für die Stabilisierung sorgen. So werden Rücken, Bauch und Gesäß gleichermaßen trainiert.

Abwechslungsreiches Schwimmtraining

Wer sich im Schwimmen verbessern möchte, sollte zweimal pro Woche jeweils eine halbe Stunde trainieren. Gerade wenn man öfters schwimmt, ist es wichtig, die Einheiten abwechslungsreich zu gestalten. So wird das Training nicht langweilig und man setzt seinen Körper unterschiedlichen Reizen aus. 

So könnte eine Einheit etwas kürzer ausfallen, in der man die Längen in schnellerem Tempo schwimmt. Ein andermal nimmt man sich mehr Zeit und schwimmt in einem langsameren Tempo. Man kann auch die Schwimmstile immer wieder in einer Einheit wechseln. Empfehlenswert ist, am Anfang jeder Einheit ein Techniktraining einzubauen: So könnte man ein paar Längen Armtempi machen und ein paar Längen Beintempi. Weitere Trainingsmöglichkeiten beziehen sich auf die Wasserlage und das Gleiten, wodurch man schneller schwimmen kann, ohne mehr Kraft zu benötigen. Hier empfiehlt sich eine Einheit mit einem Schwimmlehrer, um die idealen Übungen dafür zu erhalten. ❏       Stefanie Schadler

Bild© Facetune_09-06-2019-15-54-25

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