Elternberatungszentrum feiert 10 Jahre

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Das Elternberatungszentrum Hartberg-Fürstenfeld hat es sich zum Ziel gesetzt, Eltern in ihren Aufgaben und ihrer Erziehungskompetenz zu stärken.

Laufende Weiterentwicklung
Das Elternberatungszentrum, kurz EBZ, wurde im April 2009 eröffnet und feierte am 10. Mai sein 10-jähriges Bestehen. Das zum Anlass nehmend, luden kürzlich Bezirkshauptmann Mag. Max Wiesenhofer zusammen mit Mag. (FH) Gerda Fuchs, Leiterin des Bereiches Sozialarbeit, und der diplomierten Sozialarbeiterin Marion Wanasky, die gemeinsam mit DSA Sylvia Fuchs die Organisation des EBZ inne hat, zu einem Pressegespräch. 
Die Anfänge gehen 100 Jahre bis nach dem 1. Weltkrieg zurück und entwickelten sich ständig weiter. 1997 hatten die Sozialarbeiter ein Konzept über eine Angebotserweiterung der bestehenden Elternberatungsstellen vorgelegt. Von Seiten der Eltern wurde dieser Wunsch geäußert und ebenso von den Sozialarbeitern der Bedarf gesehen. Gemeinsam wurde mit der damaligen Referatsleitung des  Sozialreferates unter Mag. Wiesenhofer 2001/02 erstmals eine Vortragsreihe zur Elternbildung organisiert, die bis heute jährlich angeboten wird. Im Jahr 2018 wurden die Angebote des EBZ von insgesamt 7.811 Eltern und deren Kindern in Anspruch genommen.

Eltern stärken
Das EBZ unterstützt Eltern durch Vortragsreihen, mit Fachkräften wie Hebammen und Ärzten und auch mit speziellen Angebote für Väter wie Babymassage. Ziel ist es, in gemütlicher Atmosphäre zu informieren und zu unterstützen, damit Probleme mit Kindern oder in der Familie womöglich erst gar nicht entstehen. Die Elternbildung ist dabei ein wichtiger Ansatzpunkt, um die Eltern auf einen gemeinsamen Wissensstand zu bringen, sowohl während der Schwangerschaft als auch danach. Etwa um die Entwicklungsstadien eines Kindes zu kennen und darauf entsprechend reagieren zu können. Oft seien es auch nur Kleinigkeiten wie dem Kind Aufmerksamkeit zu schenken und es aktiv wahrzunehmen, was gerade bei jungen Eltern und dem Abgelenkt-Sein durch das Smartphone an Bedeutung gewinne. BH Wiesenhofer erwähnt dabei das Abkommen der Großfamilien und die dadurch erhöhte Bedeutung solcher Zentren, in denen das Netzwerken und der Erfahrungsaustausch zwischen Eltern im Vordergrund stehen.

Auch die Zusammenarbeit mit dem EBZ und unterschiedlichen Institutionen wie Volksschulen ist wichtig, da hier Leute erreicht werden, die ansonsten eventuell nicht zu den Vorträgen des EBZ kommen würden. Weiters werden die Angebote auch in unterschiedlichen Regionen des Bezirkes angeboten, im Wechselland zum Beispiel in Pinggau. ❏
Stefanie Schadler

Im Bild: v.l.: Mag. (FH) Gerda Fuchs, Leiterin des Bereiches Sozialarbeit, DSA Marion Wanasky, Leiterin des EBZ und Bezirkshauptmann Mag. Max Wiesenhofer bei der Ankündigung für die Feier.

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