Fotoarbeit mit Auszeichnung veredelt

in Wirtschaft

Mitglied der Wirtschaftsplattform Wechselland 

Florian Luckerbauer aus Zöbern gewann als nebenerwerblich tätiger Fotograf den dritten Platz beim niederösterreichischen Berufsfotografen-Award und gibt zudem Tipps für das perfekte Foto.

Nebenerwerblich zum dritten Platz

Begonnen hatte alles mit dem Kauf einer Spiegelreflexkamera 2017 und dem Fotografieren auf diversen Festen und Hochzeiten. Die Anfragen ließen nicht lange auf sich warten, auch aufgrund des guten Netzwerkes von Florian Luckerbauer aus Zöbern: Er ist in zahlreichen Vereinen aktiv, bei der Marktgemeinde Pinggau angestellt und als Standesbeamter tätig. Mit „Flotoanker“ hat er sich schließlich vor über einem Jahr nebenerwerblich selbstständig gemacht. Unter anderem hat er für die „Kräuterregion Wechselland“ und für die Plakate des LEADER-Projektes „Handel im Wandel“ fotografiert.

Mit seiner erstmaligen Teilnahme am niederösterreichischen Berufsfotografen-Award hat er sogleich den dritten Platz in der Kategorie „Hochzeit“ erreicht. Bei dem Foto eines Brautpaares vor einer Naturkulisse stimmte für die Fachjury die Symmetrie, der Zeitpunkt der Fotografie im Sonnenuntergang sowie die Platzierung des Pärchens im Foto. „Beim Foto war auch Glück dabei, denn das Licht kann man nicht planen und das hat an diesem Tag einfach gepasst“, so Luckerbauer. „Die Auszeichnung ist eine Bestätigung, dass ich definitiv den richtigen Weg eingeschlagen habe.“

Goldene Stunde und Perspektivenwechsel

Dabei hat Luckerbauer keine spezielle Ausbildung der Fotografie genossen, sondern sich alles selbst angeeignet. Natürlich hat er auch einige Tipps für alle Leser parat, die selbst gerne fotografieren: Als besten Zeitpunkt für eine Fotografie nennt Luckerbauer die goldene Stunde, also den Zeitpunkt kurz nach Sonnenaufgang bzw. kurz vor Sonnenuntergang. Das Licht ist hier ideal und erzeugt keine harten Schatten. Im Herbst lassen sich besonders am Morgen schöne Effekte erzielen, da meist noch Bodennebel die Landschaft umschließt bzw. der Tau schöne Reflexe zaubert. Bei Schnee sollte man insbesondere die Mittagszeit meiden, weil Schnee das Licht zu stark reflektiert, wenn die Sonne gerade darauf scheint. 

Auch kann man die Perspektive wechseln, indem man zum Beispiel für die Froschperspektive in die Hocke geht und dadurch Blumen im Vordergrund sichtbar bzw. Straßen ausgeblendet werden.

Außerdem kann man sich an der 2/3-Regel orientieren, wonach am Bild zum Beispiel immer 1/3 Himmel und 2/3 Landschaft zu sehen sein sollten. Durch diese Gestaltungsrichtlinie wirkt das Bild ausgeglichener und für den Menschen angenehmer. ❏         

Stefanie Schadler

Kontakt: 

Flotoanker, Tel.: 0664/4034211
E-Mail: office@flotoanker.at
Homepage: www.flotoanker.at


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