Gartendeko selbst gemacht

in Leserservice

Ein kleiner Balkon oder ein großzügiger Garten: Mit verschiedenen, selbstgemachten Dekorationen erhält der Aufenthalt im Freien eine persönliche Note.

Willkommen – der Eingangsbereich
Nichts wirkt einladender als ein Blumengruß an der Eingangstür. Lassen Sie sich Zeit beim Öffnen der Tür damit Ihre Gäste in der Zwischenzeit Ihren Blumenschmuck bewundern können. Wer Platz findet, kann eine etwa hüfthohe Schale an den Eingangsbereich stellen und diese dekorativ mit saisonalen Pflanzen schmücken. Ihren Weg nach unten sucht sich beispielsweise die indische Minze (siehe Foto): Sie ist eine dekorative Hängepflanze die bis zu 1,5m lang wird. Der sensationelle, angenehme Duft der hübschen Ranken wird noch verstärkt, wenn sie durch eine leichte Windbrise in Bewegung versetzt wird. Sie gedeiht an jedem Standort. 
Auch Altes findet eine neue Verwendung: Eine Fenster-Einfassung aus Sandstein kann am Eingangsbereich neue Verwendung finden. Da hier nur wenig Erde Platz findet, eignen sich zur blumigen Dekoration diverse Hauswurz-Sorten. Es gibt ihn in unterschiedlichen Formen und Farben und die Bepflanzung auf einem Stein ist ideal, da er die Wärme der Sonne ideal speichert, was diese Pflanzen lieben. Neben Hitze machen ihm aber auch Trockenheit und Kälte nichts aus, sodass er auch im Winter seine Blätter behält und er im nächsten Sommer sein Revival feiert.

Gemütlich – bepflanzte Ruheoasen
Ab in den Wald heißt es für die nächste Dekoidee: Ideal dafür ist ein alter Ast, eventuell mit brüchiger Rinde oder Pilzen bewachsen. Bestückt wird der Ast mit kleinen Behältern, die aufgehängt werden können und der Bepflanzung dienen. Da in diesen Behältern nur wenig Erde Platz hat, eignen sich trockenliebende Pflanzen am besten. Das können wiederum Hauswurzen sein, aber auch andere blumige Trockenkünstler, darunter Sedum-Arten wie die Fetthenne, Delosperma wie die Mittagsblume oder Lewisia Bitterwurz. 

Nun montieren Sie den Ast mit den angebrachten Blumenbehältern an einer wind- und wettergeschützten Stelle unter dem Dach und verleihen so Ihrer Ruheoase im Garten oder am Balkon eine rustikale Note. Dazwischen sorgen mit Kerzen gefüllte Gläser für Abwechslung.
Abschüssige Grundstücksgrenzen müssen nicht immer mit Hecken bepflanzt werden. Auf einer so genannten Kräutertreppe finden diverse Kräuter einen geeigneten Platz und ihre selbstgemachten Gerichte eine schmackhafte und gesunde Ergänzung. ❏                       
Stefanie Schadler

Zum Bild: Hauswurzen benötigen nicht viel Wasser und sind daher ideal, um kleine Töpfe zu bepflanzen. Abschüssige Gartenbereiche 
können mit einer Kräutertreppe versehen werden und den Speisen gleichzeitig mehr Geschmack verleihen.

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