Gelebte Inklusion in der VS Friedberg

in Leserservice

Am 21. März 2020 ist Welt-Down-Syndrom-Tag. Zu diesem Anlass haben wir uns bei der Volksschule Friedberg erkundigt, in der seit diesem Schuljahr zwei SchülerInnen mit Down-Syndrom die 1. Klasse besuchen. Die Schulleitung informiert.

Durch gemeinsame Vor- und Nachbereitungen der Volksschulpädagogin und der Sonderpädagogin, die beide für den Ablauf eines reibungslosen Unterrichts in der Klasse zuständig sind, konnte sich eine gute Teamarbeit entwickeln.


Das gemeinsame Lernen und Leben in einer Inklusionsklasse bereichert SchülerInnen wie auch das Lehrpersonal. Es ist schön zu sehen, wie die SchülerInnen miteinander und voneinander lernen.


Kinder mit Trisomie 21 können sehr gut im Klassenverband integriert werden. Sie können an vielen Aktivitäten in der Klasse teilnehmen, z. B. sind sie meistens sehr gute Sänger und es ist durchaus möglich, sie in einfachen Gruppenarbeiten mit ihren MitschülerInnen zusammenarbeiten zu lassen. 


Auch beim Buchstabentag arbeiten die beiden SchülerInnen aktiv mit. Im offenen Unterricht spielt es keine Rolle, dass sie an einem anderen Buchstaben arbeiten. Buchstaben in der Sandwanne schreiben, mit Plastilin formen, stempeln usw. können alle SchülerInnen gemeinsam machen. Auch im Sachunterricht arbeiten die SchülerInnen mit Down-Syndrom differenziert am gleichen Thema mit.


Natürlich steht bei der Inklusion vor allem auch der soziale Aspekt im Vordergrund und es ist schön zu sehen, wie die SchülerInnen in der Klasse miteinander umgehen und sich auch gegenseitig helfen.


Auf die Bedürfnisse eingehen
Manchmal sind Kinder mit Down-Syndrom im Unterricht „nur“ Beobachter. Dennoch lernen sie dabei viel und nehmen einiges von ihren MitschülerInnen auf.


Eine Mischung aus einem integrativen Angebot im Klassenverband und einem individuellen Lernangebot in einem ruhigen und reiz-armen Umfeld ist für Kinder mit Down-Syndrom dennoch unerlässlich, da sie besonders in den Kulturtechniken mit individuellen Förderprogrammen unterstützt werden.


Durch den Schulerhalter bekommt die Inklusionsklasse noch zusätzliche Unterstützung, indem Lernmaterialien angekauft werden können. Außerdem sorgt das zugewiesene Pflege- und Hilfspersonal unterstützend für einen reibungslosen Unterrichtsablauf am Schulvormittag. 
Die Schulleitung der VS Friedberg, VD Birgit Jahrmann-Matthä, freut sich über die positiven Lernfortschritte der SchülerInnen mit Down-Syndrom und ist um eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern und Erziehungsberechtigten, den Pädagoginnen und dem Zusatzpersonal bemüht. Zusätzlich werden gemeinsame Workshops und Projekte geplant, um eine gelebte Inklusion in der VS Friedberg vertiefen zu können. Die Schulleitung der VS Friedberg begrüßt die gelebte Inklusion am Standort der VS Friedberg, die sehr gut funktioniert. ❏ 

Zum Bild: Klassenfoto der 1a mit den beiden SchülerInnen mit Down-Syndrom.

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