Gemeinde-Besuch: Aspangberg-St. Peter

in Aktuell

Die Gemeinde rüstet sich in Bezug auf ihre Wasserversorgung für die Zukunft, will mit der Erweiterung ihres Mehrzweckgebäudes einen Ortskern schaffen und hat für Besucher und Interessierte die Wanderkarte neu aufgelegt.

Arztordination und 

Ortszentrum

Ein großes Projekt wird aktuell in der Gemeinde Aspangberg-St. Peter umgesetzt: Das Mehrzweckgebäude Hoffeld wird umgebaut. In den Räumen des ehemaligen Kindergartens entsteht eine Ordination, in der ein Praxis-Sharing-Modell umgesetzt wird, das von Dr. Rick geleitet und von zwei jungen Ärzten betrieben wird. Die Ordination wird im Herbst 2021 fertiggestellt. Als Übergangslösung wurden von der Gemeinde Praxisräumlichkeiten in AspangMarkt angemietet, der Betrieb startet am 1. Oktober. 

Ebenfalls wird der bestehende Musikproberaum im Mehrzweckgebäude um ein Drittel vergrößert, sodass sich auch die Aufenthaltsräume der Musikkapelle auf derselben Etage befinden. Im unteren Bereich wird der Veranstaltungsbereich vergrößert und so vorbereitet, dass sich später ein Gasthaus einmieten könnte. Der Plan der Gemeinde ist, in diesem Bereich einen Ortskern entstehen zu lassen. 

Für den Zubau des Mehrzweckgebäudes wurde eine moderne Holzfassade gewählt, die jene vom neuen Kindergarten ergänzt. Das äußere Erscheinungsbild des markanten bestehenden Gebäudes wurde nicht verändert. Bei den Bautätigkeiten hat die Gemeinde gänzlich auf das Know-how regionaler Firmen zurückgegriffen.

Wasserknappheit und 

neue Wanderkarte

Im heurigen Sommer ist es in der Gemeinde erstmals seit Langem zu einer Wasserknappheit gekommen. Bürgermeister Bernhard Brunner sieht den Corona-Lockdown als Mitgrund: Die Menschen waren viel zu Hause, hatten Zeit, sich um den Garten zu kümmern, Blumen zu gießen und sich einen Pool anzuschaffen. Um dem steigenden Wasserbedarf gerecht zu werden, soll nun eine neue Quelle in die Wasserversorgung der Gemeinde eingebunden werden.

Passend zur startenden Wandersaison hat die Gemeinde ihre Wanderkarte neu aufgelegt: Im Laufe eines Jahres wurden die Wegmarkierungen aktualisiert und die Wege ausgeschnitten. Empfehlenswert ist laut Brunner der Wasserfallweg, über den man auf den Wechsel mit all seinen Schwaigen gelangt. Sein Lieblingswanderweg ist dabei der Schindlsteig als Teil des Wasserfallweges: Über diesen geraden, steilen Anstieg gelangt man in etwa 40 Minuten auf die Marienseer Schwaig und kann danach auf den Hochwechsel weiterwandern. „Nach diesem steilen Anstieg kann man sich mit gutem Gewissen ein Speckbrot gönnen“, so Brunner schmunzelnd. ❏ 

Stefanie Schadler
Foto © pixlred


Bild: Der ehemalige Kindergarten wird umgebaut und behält dabei sein markantes Aussehen. Lediglich für den Zubau wurde eine moderne Holzfassade gewählt.


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