Gemeinde-Besuch: Feistritz am Wechsel

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Das sonst so umtriebige Gemeindeleben ist in diesem Sommer in Feistritz zum Erliegen gekommen. Die Gemeinde nutzte die Zeit und saniert aktuell sowohl das Kriegerdenkmal als auch den Friedhof.

Ein ruhiger Sommer

Die Gemeinde Feistritz am Wechsel hat den Gästen viele Tourismuseinrichtungen zu bieten: Musik- und Kunstkurse auf Burg Feistritz, ein solarbeheiztes Freibad, einen Waldlehrpfad sowie gut markierte Wander- und Rundwanderwege. Im Winter wird ein Natureislaufplatz geboten. 

Trotz dieses umfangreichen Angebots war es in diesem Sommer sehr ruhig in der Gemeinde: Aufgrund der Covid-19-Bestimmungen mussten zahlreiche Veranstaltungen und Aktivitäten abgesagt werden, die großteils von den Vereinen der Gemeinde veranstaltet werden und das Gemeindeleben prägen.  

Während die Handwerker der Gemeinde in dieser Zeit durchaus einen Aufschwung erlebt hätten, so Bürgermeister Franz Sinabel, habe es die Gastronomie natürlich schwer getroffen. Wer konnte, wich ins Freie aus, so etwa das Burgcafe, das über den Sommer am Platz vor dem Gemeindeamt eine „Burg-Lounge“ mit Outdoor-Schankbereich eingerichtet hatte. Auch das Freibad war durchaus gut besucht, auch wenn das durchwachsene Wetter einige Besucher von der Nutzung abhielt.

Altes auf Vordermann bringen 

Das Kriegerdenkmal zu Ehren der im Ersten und Zweiten Weltkrieg Gefallenen in unmittelbarer Nähe zum Gemeindeamt wurde in den letzten Wochen renoviert und umgestaltet. Die Arbeiten sollen bis spätestens Allerheiligen abgeschlossen sein. Ebenso die Arbeiten am Friedhof. Dieser wurde um 1800 in einen Hang hineingebaut und mit Terrassen und Stiegen versehen. Nachdem bereits ein Teil der Stiegenanlagen vor einigen Jahren saniert worden waren,, wurden heuer die seitlichen Stiegen sowie die Stützmauern erneuert. Aufgrund derengen Bereiche konnten keine Maschinen eingesetzt werden, sodass alle Arbeiten in Handarbeit erledigt werden mussten. Auch Bauhof-Mitarbeiter haben bei der Sanierung mitgeholfen, um die Kosten zu begrenzen.

Sehenswert sowohl im Sommer als auch in der kälteren Jahreszeit ist die Walderlebnisoase im Feistritzer Wald, die nicht weit vom Ortszentrum entfernt 2018 eröffnet wurde. Dieser Naherholungsbereich ist mit Sitzbänken, Liegen und einem Jausenplatz ausgestattet. An warmen Tagen kann über einen Barfußweg die Natur erfühlt werden. Auf die Kinder warten Schaukeln und beim Rasten genießt man den Blick auf die Burg Feistritz auf der gegenüberliegenden Talseite. ❏ 

Stefanie Schadler
Bild: Die Gemeinde Feistritz hat knapp über 1.000 Einwohner und von den 23,78 km2 sind rund 60% bewaldet.

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