Gemeinde-Besuch: Trattenbach

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In Kürze wird das Gemeinschaftshaus feierlich eröffnet und in der Gemeinde wird stark auf die Schonung der Ressourcen geachtet.

Großprojekt wird eröffnet
Ein Großprojekt in der Gemeinde Trattenbach wird in Kürze eröffnet: Das Gemeinschaftshaus – bestehend aus Feuerwehr, Musikverein und Österreichischem Kameradschaftsbund – wird nach dreijähriger Bauphase fertiggestellt. Auch ein Bankomat ist im Gebäude integriert. Am 14. und 15. September wird das Gebäude eingeweiht, es gibt einen Festakt inklusive Auftritte von Gastkapellen. Bürgermeister Johannes Hennerfeind führte mich durch das Gebäude, das modern und für die Zukunft ausgestattet ist: Akustikdecke, Schankbereich, barrierefrei, Trainingsraum für die Feuerwehr und sogar an einen Feuerwehr-Jugendraum wurde gedacht. Tatkräftig haben die Mitglieder der Vereine beim Bau mitgeholfen und sich selbst mit Ideen eingebracht. So sind am Stiegenaufgang die Wappen der Gemeinde und Vereine aufgemalt. Stolz ist Bürgermeister Hennerfeind auch auf die beiden aus Vollholz errichteten Tische und Sitzgarnituren, die ein Vereinsmitglied für das Gemeinschaftshaus kostenlos gefertigt hat.


Zusätzlich ist das Gemeinschaftshaus auch an das Fernwärmenetz angeschlossen, das beispielsweise auch die Volksschule und den Kindergarten versorgt. Diese Fernwärme wird privat betrieben, wodurch die Waldwirtschaft der Region gestärkt wird. 


Energie richtig nutzen
Generell ist Energie und Schonung der Ressourcen ein wichtiges Thema in der Gemeinde. Erst im Juli wurde eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gemeindeamtes errichtet. Auch Kinder helfen tatkräftig dabei mit, Energieverschwendung zu vermeiden. Als „Detektive“ haben sie abwechselnd die Aufgabe, die Ressourcen der Schule zu schonen, indem sie etwa das Licht in Klassenzimmern ausschalten, in denen sich niemand befindet. Das Projekt läuft über drei Jahre und am Ende wird erhoben, wie viel Energie dadurch eingespart werden konnte.


Trattenbachs soziale Komponente erfreut sich an fünf Gasthäusern: Dissauer, Hubertushof, Kummerbauerstadl, Dretenpacherhof und Forellenzentrum Schlager. Wie ein Betrieb eine Gemeinde bekannt machen kann, beweist der Reiterhof Lechner. Das veranstaltete Reiterfest ist laut Hennerfeind so bekannt, dass oft mehr Auswärtige als Einheimische daran teilnehmen.
Weitere Highlights der Gemeinde sind die Kranichberger Schwaig als schönste Alm Niederösterreichs und der Feistritzsattel als höchster Sattel Niederösterreichs.  ❏  

Stefanie Schadler

Die Kranichberger Schwaig schmückt sich mit dem Titel „Schönste Alm in NÖ“.

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