Gutes Klima im Wechselland nutzen

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Autoabgase, Feinstaub oder hohe Windstärken – es gibt klimatische Bedingungen, die der Mensch gerne meidet. Als Bewohner eines ländlichen Gebiets mit vielen Wäldern sind wir im Wechselland gesegnet. Auch der regelmäßige Besuch einer Gradieranlage wirkt sich positiv aus.

Ausgezeichnete Luft in Mönichkirchen
Für unser Wohlbefinden ist unter anderem auch das Klima mitverantwortlich. So werden nasskaltes Wetter oder übermäßige Hitze als belastend empfunden, während Sonnenschein, aber auch trockene Kälte im Winter positiv wahrgenommen werden. Nun kann man auch gezielt Orte aufsuchen, deren  positive Reize unsere Gesundheit fördern können. Ein solcher Ort mit dem Prädikat „Höhenklimatischer
Kurort“ befindet sich im Wechselland in der Marktgemeinde Mönichkirchen.
Bereits seit 10. Jänner 1967 trägt Mönichkirchen dieses Gütesiegel, das wiederum alle 10 Jahre überprüft bzw. erneuert wird. Zuletzt ist das im Jahr 2017 von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik passiert. Ein relevanter Faktor für die Vergabe des Gütesiegels ist die gute Durchlüftung des Ortes, wodurch die Belastung durch Luftschadstoffe gering ist. Windstille sowie Stürme treten in Mönichkirchen ebenfalls selten auf. Auch die Dosierung unterschiedlicher Klimareize ist durch die unterschiedlichen Geländeformationen und Höhenlagen im Gemeindegebiet gegeben.
Ebenfalls ein wichtiger Faktor ist die Mindestsonnenscheindauer von 1.500 Stunden pro Jahr. Diese wird mit 1.955 Stunden in Mönichkirchen sogar überschritten.

Wertvolle Salzkristalle
In mehreren Gemeinden des Wechsellandes, darunter in St. Lorenzen am Wechsel sowie   Mönichkirchen, gibt es eine so genannte Gradieranlage. Dabei reichert die über Reisig herabtropfende Sole, also eine wässrige Lösung von Salzen, die Luft mit feinen Salzkristallen an, den natürlichen Aerosolen. Diese schweben in der Luft und gelangen durch das Einatmen bis in die Lungenbläschen. Dort bewirken sie eine vermehrte Durchblutung der Oberfläche der Atemwege. Auch bei Müdigkeit kann der Besuch einer Gradieranlage entgegenwirken.
Die salzhaltige Luft ähnelt jener der Meeresluft, weshalb sie sich bei Pollenalergikern, Asthmatikern und anderen Beschwerden der Atemwege positiv auswirkt. Dabei werden die Atemwege befeuchtet und die Atemorgane positiv beeinflusst. Die feinen Salzkristalle reinigen die Atemwege von Bakterien und lassen
die Schleimhäute abschwellen. Diese Wirkung kann auch vorbeugend genutzt werden. Daher sollte eine Gradieranalage regelmäßig besucht werden.

Bewegung als billigstes Medikament
Nicht selten wird in der konventionellen Medizin der Einsatz natürlicher Ressourcen zur Förderung der Gesundheit als überholt eingestuft. Doch wissenschaftliche Publikationen aus der jüngeren Zeit messen dem Aufenthalt in der freien Natur für die menschliche Gesundheit wieder größere Bedeutung zu. Nachgefragt bei Dr. Mario Untersalmberger, Arzt für Allgemeinmedizin in Mönichkirchen, bestätigt er die positive Wirkung eines Aufenthalts in der Natur und bezeichnet Bewegung als „das billigste Medikament überhaupt“. Sie wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus, beeinflusst den Blutzucker positiv, stärkt die Knochen und hilft auch bei psychischen Problemen. Dabei würden bereits
150 Minuten pro Woche an Belastung in der Natur ausreichen, um sein Leben um 10 Jahre zu verlängern, so Untersalmberger. Aufgeteilt auf mehrere Etappen zwischen 30 und 45 Minuten pro Woche, ist diese Wirkung auch wissenschaftlich belegt. Ein längeres, gesünderes Leben ist die Folge.
Das gesamte Wechselland ist durchzogen mit Themen- und Wanderwegen, Mountainbikestrecken sowie verschiedenen Themenparks – vom Kletterpark in Mönichkirchen bis hin zu den Wexl Trails in
St. Corona am Wechsel. Egal, wo sie sich befinden: Nutzen Sie das Angebot!

Text: Stefanie Schadler
Fotos© MG Mönichkirchen

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