Kinderbuchautorin Marieluise Fischer

in Leserservice

Serie: Menschen im Wechselland

Ziele beharrlich verfolgen, seinen eigenen Weg gehen und neugierig sein – ein Kinderbuch aus Kirchberg am Wechsel regt die Fantasie an.

Weg zum Buch

Ein Buch zu schreiben war nie die Intention der aus Kircherg am Wechsel stammenden Volksschullehrerin. Inspiriert durch ihre Arbeit mit Kindern fiel Marieluise Fischer spontan eine Geschichte ein und die Idee war geboren, diese niederzuschreiben und Kindern zugänglich zu machen. „Gut Dreiviertel des Buches waren als Grundgerüst rasch niedergeschrieben,“ so Fischer „aber es fehlte mir noch ein passender Schluss“. So ruhte die Geschichte gut ein Jahr, bis sie das Projekt wieder aufnahm und sich auch prompt ein Schluss fand. Man könnte auch sagen, dass sich der Schluss „über ein Jahr lang in mir entwickelt hat“, so Fischer.

Nach anfänglichen Zweifeln das Buch einzuschicken, hat sie es schließlich doch gewagt: „In erster Linie deshalb, um mir später nicht vorwerfen zu müssen, ich hätte es nicht versucht“. Und das war gut so. Mittlerweile ist das Buch in allen Buchhandlungen und Online zu finden.

Dem Herzen folgen

Die Geschichte „Das kleine Reh auf der Suche nach dem goldenen Schmetterling“ begleitet ein kleines Reh, das mit seiner Mutter auf Futtersuche ist und dabei allerhand entdeckt und erlebt. Daraus entwickelt es Träume und Wünsche, was es im Leben erreichen möchte und kämpft dabei gegen Argumente wie „Das geht nicht“ oder „Das schaffst du nicht“ an. Es werden mit der Zeit Freundschaften geknüpft und Abenteuer erlebt, es erzählt eine Geschichte über Geduld und Entschlossenheit. Auf jeder Seite visualisieren bunte Illustrationen den Zauber der Geschichte.

Generell ist es als Vorlesebuch für Kinder zwischen 4 und 8 Jahre gedacht. Fischer habe es auch schon älteren Kindern vorgelesen und bemerkt, dass sich jedes Kind Unterschiedliches aus der Geschichte herausnimmt.

Für sie selbst ist gerade das Vorlesen extrem wichtig, da hier erstmals die Fantasie der Kinder angeregt wird und es Kinder dazu motiviert, später selbst Bücher zu lesen. Fischer bestätigt diese Wirkung aus eigener Erfahrung. Als Lieblingsbuch aus ihrer Kindheit nennt sie „Die dumme Augustine“.     

Stefanie Schadler

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