Kirchberger übernimmt Vapiano-Restaurants

in Wirtschaft

Der Kirchberger Gastronom Josef Donhauser übernahm inmitten der Corona-Krise zwölf Standorte der insolventen Pizza- und Pastakette Vapiano in Österreich.

Erfolgreiche Übernahme

Der Gastronomieunternehmer Josef Donhauser aus Kirchberg am Wechsel hat Anfang Mai mit seiner Cateringgruppe ein Portfolio von zwölf Vapiano-Restaurants in Österreich übernommen. Während er zwei Restaurants in Innsbruck bereits am 15. Mai wiedereröffnen konnte, folgten laut seinem Pressebüro die restlichen zehn sukzessive und sie heißen seit 4. Juni früher als gedacht ihre Kunden willkommen. Erfreulich ist außerdem, dass von den rund 500 Mitarbeitern ein großer Teil übernommen werden konnte und gerne wieder für Vapiano arbeitet.

Durch die Übernahme wird sich am Konzept von Vapiano nichts ändern, auch weiterhin kann beim Zubereiten der Speisen zugesehen werden. Zudem werden gewisse Abläufe in Zukunft beschleunigt und es wird mehr auf regionale und frische Zutaten gesetzt.

Als Systemgastronomie-Experte sowie Kenner und Verfechter dieser Sparte war Donhauser schon immer interessiert und begeistert von Vapiano. Auch hat er bereits selbst eigene Konzepte entwickelt, etwa mit „Fat Monk“ am Wiener Westbahnhof. Er hat sogar bereits inkognito in einer Vapiano-Filiale mitgearbeitet, hat Pasta und Nudeln gekocht und war damals schon sehr angetan von diesem Konzept. Auch die Gäste blieben ihm als sehr entspannte Kunden im Gedächtnis. 

Nägel mit Köpfen

Vom Konkurs Vapianos habe Donhauser aus der Zeitung erfahren. Er schaue sich Unternehmen, die in Konkurs gegangen sind, generell an, um zu sehen, warum es nicht funktioniert hat. Schnell war klar, dass das gastronomische Angebot der österreichischen Vapiano-Restaurants bis zur coronabedingten Schließung sehr gut funktioniert hat. Einige Standorte zählten sogar zu den umsatzstärksten der gesamten Welt. Vielmehr wurden die österreichischen Restaurants von der deutschen Muttergesellschaft in den Konkurs hineingezogen.

Natürlich war es eine riesige Herausforderung, die Restaurants über die Corona-Krise zu bringen. Aber nach Donhausers Devise – „Nicht lange zuwarten und herumanalysieren, sondern so schnell wie möglich wieder aufsperren und Flagge zeigen“ – wurden die Standorte sukzessive wieder aufgesperrt. Aktuell gehe das Homeoffice in Wien wieder zurück, sodass man bei den Standorten in den Einkaufszen-tren und Bahnhöfen zuversichtlich sei, dass die Gäste das Angebot rasch wieder nutzen werden.

Die DoN group ist Österreichs größtes privat geführtes Cateringunternehmen und beschäftigt rund 1.300 Mitarbeiter. Seit 1992 betreibt die Gastronomiegruppe von Josef Donhauser Restaurants, Cafés, Bars sowie Cateringservices. Am Beginn von Josef Donhausers Karriere in der Gastronomie stand die Übernahme der elterlichen Konditorei Donhauser in Kirchberg am Wechsel. ❏ 
Stefanie Schadler
Foto © DoN group


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