Krimi-Schauplatz in Limbach

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Mit der Reihe „Steirerkrimi“ wird gleich zweimal auf das Wechselland zurückgegriffen. Vor allem der gewählte Drehort in der Region bot ein seltenes Schauspiel für die Nachbarschaft.

Mit der Reihe „Steirerkrimi“ wird gleich zweimal auf das Wechselland zurückgegriffen. Vor allem der gewählte Drehort in der Region bot ein seltenes Schauspiel für die Nachbarschaft.

Dreharbeiten hautnah

Für die steirischen Landkrimis, die im ORF ausgestrahlt werden, wurden kürzlich die Dreharbeiten für den siebenten und achten Fall beendet. Das Besondere daran für das Wechselland? Im siebenten Fall „Steirerstern“ spielt die Musikerin Anna F. aus Friedberg eine Filmrolle und im achten Fall „Steirergeld“ wird sogar ein kompletter Drehort nach Limbach, Gemeinde Rohrbach an der Lafnitz, verlegt.

Allgemein wurde für „Steirergeld“ der Raum Hartberg als Drehort gewählt, mit ca. zehn Standorten. Ein Teil der Dreharbeiten führt die Filmcrew auch nach Limbach, wo ein für das Drehbuch passendes Haus im Bungalow-Stil gefunden wurde. 

Über den Ablauf eines Drehtags informiert uns Gabi Stefansich, Produzentin und Geschäftsführerin von Allegro Film. So wurden am Drehtag Ende Oktober alle Szenen durcheinander abgefilmt, die in diesem Haus laut Drehbuch vorkommen. Im Idealfall bleibt das Haus für die Dreharbeiten in seinem Originalzustand. Von kleinen Änderungen wie etwa eine Couch ersetzen bis hin zu einer Wand mit einer neuen Farbe bestreichen ist allerdings alles möglich – soweit es der Eigentümer zulässt. Danach wird alles wieder in den ursprünglichen Zustand gebracht. „Das ist natürlich sehr aufwendig, daher versucht man es, wenn möglich, zu vermeiden“, so Stefansich.

Gegenüber dem Kino herrscht beim Fernsehen ein sehr dichtes Programm an den insgesamt 21 Drehtagen: Meist kommen bereits einen Tag vor Drehbeginn die Ausstatter zum Drehort, räumen Möbel, stellen Requisiten auf usw. Die Produktionsleute sind am Drehtag selbst als Erste am Drehort, gefolgt von den Schauspielern, der Regie, Kamera und dem Licht. Nach einem Tag voller Dreharbeiten, oft bis in die späten Abendstunden, wird am Abend wieder alles abgebaut.

Das liebe Geld

Worum geht es in „Steirergeld“? Sascha Bergmann (Hary Prinz) und Anni Sulmtaler (Anna Unterberger) werden zu einem verdächtigen Todesfall nach Murbruck gerufen. Rudolf Stiegler (Gottfried Breitfuß) wurde in seinem Haus überfallen und starb scheinbar an einem Herzinfarkt. Der Tote war Direktor der Privatbank am Hauptplatz und großzügiger Wohltäter des kleinen Ortes, der mit verlockend hohen Zinsen immer mehr Sparer an sein Haus band. Doch in Wahrheit steckte hinter dem vermeintlich erfolgreichen Konzept ein Schneeballsystem, das gerade zusammengebrochen war. Sascha und Anni versuchen nun abseits des Wirtschaftsskandals in der Fülle der verzweifelten Verdächtigen, darunter der Trainer der ortsansässigen Eishockeymannschaft Walter Aflenzer (Heikko Deutschmann), den Mörder zu finden; dies mithilfe des Finanzprüfers Markus Tauber (Michael Menzel) der Nationalbank, der ein Auge auf Anni geworfen hat. Da passiert ein zweiter Mord …

Das Drehbuch von „Steirergeld“ stammt von Maria und Wolfgang Murnberger und basiert auf Figuren aus den „Steirerkrimis“ von Claudia Rossbacher. Regie führt Wolfgang Murnberger, hinter der Kamera steht Peter Haller. Ausgestrahlt wird der Krimi voraussichtlich im Herbst 2022. ❏   

Stefanie Schadler

Foto Copyright – ORF_Allegro Film_Stefan Haring 2021


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