Massivholz aus Prinzip

in Wirtschaft

Mit 22 Jahren hat sich der Kirchberger Tischler 

Matthias Feuchtenhofer selbstständig gemacht und setzt mit seinem regionalen und ökologischen Ansatz auf „Möbel wie damals“.

Ökologisch und hochwertig

Seine Lehre hat Matthias Feuchtenhofer aus Kirchberg am Wechsel in einer großen Tischlerei in der Region gemacht, wo er auch sechs Jahre lang gearbeitet hat. Dort hat er auch seinen Tischlereitechniker mit Diplom abgeschlossen. 

Nach einem kurzen Abstecher als Behindertenbetreuer hat er beschlossen, seine bisherige Ausbildung fortzusetzen, und mit bereits 20 Jahren den Tischlermeister gemacht. Damit wurde auch der Schritt in die Selbstständigkeit konkret, den er schließlich am ersten September mit seiner eigenen Tischlerei in Kirchberg umgesetzt hat. 

Durch seine Lehre in einem großen Tischlereibetrieb hat er für sich beschlossen, in seiner Firma auf Chemie zu verzichten und einen ökologischen Weg zu wählen. Natur- und Massivholzplatten kauft er in der Region von ausgewählten Händlern. Wenn er etwas lackiert, dann achtet er auf das Umweltzeichen „Blauer Engel“. Neben Restaurationen baut er Möbel aus Massiv- und Naturholz und verlegt Parkett- und Schiffsböden im privaten und gewerblichen Bereich.

Massive Möbel 

geben Wärme

Eines seiner Produkte ist auch mondgeschlägertes Holz, das er aus einem Sägewerk in Salzburg bezieht. Aktuell arbeitet er an Plänen und Entwürfen, um komplett metallfreie Betten zu bauen – einerseits aus regionalem Holz, aber auch aus Mondholz, das Spannungen lösen und für einen sehr guten Schlaf sorgen soll. Die Betten werden entweder gesteckt oder mit Holznägeln zusammennagelt. Auch hier ist Feuchtenhofer mit einem Einzelunternehmer in Österreich in Kontakt, der diese Nägel per Hand produziert.

Was ist das Besondere an der Arbeit am Werkstoff Holz? „Holz lebt. Es hat so viele Eigenschaften, ist vielfältig und gibt Wärme“, schwärmt Feuchtenhofer. In Zukunft plant er, einen langjährigen Wegbegleiter und ebenfalls Tischler einzustellen, dennoch möchte er so klein wie möglich bleiben. Sein Ziel ist es, den Menschen wieder ursprüngliche Möbeln näherzubringen, so wie es früher in den Häusern gang und gäbe war: so viele Möbelstücke wie möglich aus Holz und hier vor allem aus Massivholz. ❏               

Stefanie Schadler

Matthias Feuchtenhofer
Kirchberg am Wechsel
0699/11 32 23 41
www.facebook.com/Tischlerei-Feuchtenhofer

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