Möglichst keine „Bescherung“ für die Umwelt

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Denn immerhin gibt’s um Weihnachten und Neujahr rund 25 % mehr Abfall bzw. Altstoffe als sonst. Vor allem die Anteile Papier, Karton, Glas und Kunststoffe sind verstärkt vertreten und dies zunehmend auch im Verbund, nachdem die „Einpackpapiere“ immer aufwendiger gestaltet werden. Nicht selten glitzert uns gar Aluminium entgegen, ein sehr umweltbelastend gewonnenes Material.

Dabei sind viele Geschenke auch ohne Hülle sehr hübsch. Da würde die Umwelt gänzlich von der Verpackung verschont bleiben. Oder Sie präsentieren Ihre Gabe in Papier oder Mascherl vom Vorjahr, dazu könnten Sie gleich heuer eine Schachtel anlegen, in der Sie die Ihnen geschenkten Papiere und Schnüre aufbewahren.

Und bitte kränken Sie sich nicht, wenn Sie heuer das eine oder andere Pflichtgeschenk nicht bekommen. Auch gute Wünsche ohne schnell gekaufte, schnell verworfene „Kleinigkeiten“ haben ihren nicht zu unterschätzenden Wert. Ein nettes, abfallloses Geschenk ist z. B. ein Gutschein für regionale Produkte oder „Zeit für Gemeinsamkeit, die Ihnen in großem Maße bleibt,  wenn das viele Einkaufen „für Weihnachten“ wegfällt.

So manche Zwangsbeglückung werden Sie nicht abwehren können. Da bewähren sich für nicht weiterverwendbare Papiere und Kartons die Altpapiersammlung und für Einwegglasflaschen, die der Weinhändler nicht zurücknimmt, die Altglassammlung.

Oder sind die Behälter überfüllt? Nun, Glas wird ja nicht schlecht; wenn Sie es schnell ausspülen, stinkt es auch nicht während einer Zwischenlagerung, bis „ruhigere Zeiten“ kommen. Damit die Weihnachtstage nicht zu Abfalltagen werden, bitten wir Sie: Denken Sie bei den Weihnachtseinkäufen und beim Einpacken der Geschenke an unsere Umwelt. Helfen Sie mit, unnötige Abfälle zu vermeiden!
Bleibt mir noch, Ihnen ein frohes Fest zu wünschen und ein gutes, abfallarmes 2020, mit vielen festlichen Anlässen, die wenig Müll, aber viel innere Bereicherung und eine saubere Umwelt zurücklassen.

Gerhard Kerschbaumer,
Umwelt- und Abfallberater
Abfallwirtschaftsverband Hartberg

Bild ©freepik

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