Neue Parkplätze für die Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee

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Bereits in der kommenden Wintersaison sorgen 246 zusätzliche Stellflächen nördlich der Talstation für mehr Komfort für die Gäste der Schischaukel.

Parksituation verbessern

Die wirtschaftlich sehr positive Entwicklung der letzten Jahre der Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee machte es notwendig, die Parkplatz-Situation in Mönichkirchen zu verbessern. Teilweise besuchen täglich mehr als 3.000 Gäste das Ski- und Wandergebiet, mehr als 100.000 Gäste sind es allein im Winter.

Vor allem an den Wochenenden und in der Ferienzeit sei der gesamte Ort zugeparkt, so KommR. Gerald Gabauer, Geschäftsführer der Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee GmbH. 

Das Verkehrsaufkommen steige vor allem auch deshalb, weil Gäste auf der Suche nach frei gewordenen Parkplätzen mehrere Runden am Parkplatz und im Ort drehen müssten. Oft werde sogar auf der Auf- und Zufahrtstraße bis zum Gemeindeamt geparkt. Im Winter mit den Skischuhen durch den Ort bis zur Talstation zu gehen, sei vor allem für Familien mit Kindern nicht zumutbar, so Gabauer. Beschwerden von vielen Gästen seien die Folge gewesen.

Auch sicherheitstechnisch war die Situation untragbar, da vor allem Einsatzfahrzeuge wie Rettung und Feuerwehr durch die verparkte Zu- und Abfahrtsstraße behindert waren. „Bei einem Brand z. B. auf der Mönichkirchner Schwaig wäre es den Einsatzfahrzeugen teilweise nicht möglich gewesen, rasch am Einsatzort eintreffen zu können“, so Gabauer. 

Eine Lösung wurde gesucht und ein Grundstück nördlich der Talstation erworben. Mit Gesamtinvestitionskosten von rund 600.000 Euro setzt die Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee GmbH derzeit ein Projekt um, das die Sicherheit der Gäste sowie die Interessen von Anrainern und des Naturschutzes berücksichtigt. Das Gemeindegebiet von Mönichkirchen besteht zu fast 70 % aus Wald und liegt zudem im waldreichsten Bezirk Niederösterreichs, weshalb es auch weiterhin ein heilklimatischer Höhenluftkurort sein wird.  

Rodung und Neubepflanzung

Auf einer Fläche von 1,2 Hektar – dies entspricht in etwa zwei Fußballfeldern – ist die Rodung bereits abgeschlossen und die Bauarbeiten haben begonnen. Laut Gabauer können die neu errichteten 246 Stellflächen – und damit insgesamt 691 Stellflächen – bereits in der kommenden Wintersaison genutzt werden. Auch Bürgermeister Andreas Graf begrüßt das Projekt und ist davon überzeugt, dass es dabei hilft, den Verkehr im Ort zu beruhigen: „Dadurch wird die An- und Abreise der Besucher flüssig gehalten.“ 

Aufgrund der notwendigen Rodung entstand Kritik, woraufhin eine Lösung gesucht wurde: So werden die gefällten Bäume vollständig ersetzt, damit das Gemeindegebiet Mönichkirchen auch weiterhin zu beinahe 70 % bewaldet bleibt. Knapp die Hälfte des erworbenen Grundstückes bleibt unbefestigt, wird wieder begrünt und die Böschungen werden mit heimischen Bäumen aufgeforstet. Lediglich Fahrgasse und Gehsteige werden asphaltiert, die Stellflächen mit Recyclingmaterial geschottert. Auch beim bestehenden Parkplatz wird die Bepflanzung ausgedehnt. Mit der Bepflanzung wird aufgrund der sinkenden Temperaturen im kommenden Frühjahr begonnen.

Zusätzlich wird die Marktgemeinde Mönichkirchen das Parken der Gäste in den Seitenstraßen ab der Wintersaison 2019/2020 unterbinden, das vielfach zu Behinderungen für die Anrainer geführt hat. Ebenfalls wird die Erreichbarkeit des Skigebietes mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Zusammenarbeit mit „Bring mich – Skifahren!“ („Bus zum Schnee“) ab der kommenden Saison verbessert. ❏     
Stefanie Schadler

Am Bild: Diese schematische Darstellung des Erweiterungsprojekts beim Parkplatz der Schischaukel ist bereits in der Wintersaison 2019/2020 Realität. 
Foto: @ ZOOMVP_Kosaplaner


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