Raphael Riederer ist Profi-Skirennläufer

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Raphael Riederer aus Schaueregg sicherte sich in der kommenden Saison einen Platz im ÖSV B Kader und kann sich damit als Profi-Sportler bezeichnen. Er hofft, sich für einige Weltcup-Rennen qualifizieren zu können.

Unter den Top 250 weltweit

Vor über drei Jahren haben wir über Raphael Riederer aus Schaueregg / Mönichkirchen als Skinachwuchs berichtet. Mittlerweile wurde er 19-jährig in den B-Kader aufgenommen, wo er sich in der Saison 2020/21 nun verstärkt auf die beiden Disziplinen Riesentorlauf und Super-G spezialisieren möchte. Die Aufnahme in den B-Kader bedeutet, dass er bei jenen Skifahrern aus dem Jahrgang 2001 weltweit unter den Top 250 in Riesentorlauf, Super-G und Kombi-Abfahrt ist. In der Junioren WM in Narvik /Norwegen konnte er sich in der vergangenen Saison aufgrund seiner guten disziplinenübergreifenden Rennauftritte einen Platz im ÖSV-Aufgebot sichern. Auch in der kommenden Saison möchte er wieder an der Junioren WM teilnehmen und dort eine der vordersten Platzierungen einfahren.

Konstante Leistungssteigerung

In der Saison 2017/18 fuhr er erstmals im ÖSV-C-Kader und durfte somit an FIS-Rennen teilnehmen. In der folgenden Saison erreichte er insgesamt sieben Top-10-Platzierungen bei internationalen FIS-Rennen. 2019/20 feierte er im Dezember seinen ersten FIS-Slalom-Sieg in Sölden und belegte beim folgenden FIS-Kombinationslauf auf der Reiteralm den zweiten Platz. Weitere Top-10-FIS-Ergebnisse in den Disziplinen Riesentorlauf und Super-G folgten. In der abgelaufenen Wintersaison 2020 erlangte er seine bisher größte Leistungssteigerung und konnte sich schließlich für den ÖSV-B-Kader qualifizieren. In der nächsten Saison hofft er auf die Teilnahme an einigen Europacup-Rennen, wo er beste Platzierungen einfahren und sich so den einen oder anderen Startplatz bei einem Weltcup-Rennen sichern möchte. 

Sponsoren, Bundesheer und Training

Im B-Kader ist er nun als Profi-Skifahrer angekommen und unter anderem auf der Suche nach Sponsoren, was sich durch die Corona-Krise erschwert hat. Zugute kommt ihm seine Nominierung zum Bundesheer-Leistungssportler: Nach seiner Versetzung in das Heeres-Leistungssport-Zentrum in Seebenstein kann er sein Training reibungslos fortsetzen. Nach der Zeit des Grundwehrdienstes hofft er, Bundesheer-Leistungssportler bleiben zu können, was sich im Oktober entscheiden wird. 

Mitte August beginnt für Raphael das erste Gletschertraining in der Schweiz. Skifahren im Hochsommer, wie geht man damit um? „Gerade der Beginn ist schwer, aber wenn man einmal auf der Piste ist, lacht das Herz“, so Raphael.

Ansonsten steht am ÖSV-Trainingsplan der Konditionsaufbau mittels Intervallen im Vordergrund, aber auch Kraft, Koordination und Gleichgewicht. Alle Renneinsätze und -ergebnisse sind unter www.fis-ski.com zu finden, einfach Raphael Riederer im Suchfeld eingeben. ❏  

Stefanie Schadler


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