Sinnvolle Handyprogramme

in Leserservice

Serie Älter werden …

Programme am Smartphone und Links im Internet, um mögliche Wechselwirkungen von Medikamenten zu überprüfen, können das Leben enorm erleichtern. 

Erinnerung an die Medikamenteneinnahme

Mit zunehmendem Alter nimmt meist auch die Anzahl der
regelmäßig einzunehmenden Medikamente zu. Nicht selten kommt es aufgrund der Routine vor, dass man nicht mehr weiß, ob man das Medikament schon eingenommen hat. Um der Vergässlichkeit Abhilfe zu schaffen, kann eine Erinnerungs-App am Handy nützlich sein, die sogenannte „MyTherapy“-App. Dieses Programm, das man sich via App Store oder Google Play auf das Smartphone laden kann, erinnert pünktlich an die Einnahme der Tabletten. Auch weitere Anweisungen vom Arzt wie etwa die regelmäßige Kontrolle des Blutzuckerspiegels oder der tägliche Spaziergang werden ins Gedächtnis gerufen. Sobald eine Aufgabe erledigt ist, markiert man sie. Vergisst man auf diese Markierung, meldet sich „MyTherapy“ durch den Vibrations-alarm am Smartphone erneut. Alle so gesammelten Daten werden zusätzlich dokumentiert und gespeichert. Weiters erinnert die App auch daran, wann Medikamente nachzukaufen sind.

Wechselwirkungen prüfen

Verschiedene Medikamente können sich gegenseitig beeinflussen, wenn sie gleichzeitig oder nacheinander eingenommen werden. Diese Wechselwirkungen können sowohl bei ärztlich verordneten rezeptpflichtigen Medikamenten sowie bei rezeptfreien Medikamenten auftreten. Auch Nahrungsergänzungsmittel wie zum Beispiel Vitaminpräparate sowie Nahrungs- und Genussmittel wie Milch, Fruchtsäfte oder Alkohol können unerwünschte Wechselwirkungen verursachen. 

In der Gebrauchsinformation sind diese möglichen Wechselwirkungen aufgelistet und auch die OTC-Liste der AGES – Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit – enthält eine Auflistung von jenen nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln, die zu unerwünschten Wechselwirkungen führen können.

Bei der Verordnung eines Medikamentes überprüft der Arzt mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Dafür benötigt der Arzt eine Liste jener Medikamente, die der Patient einnimmt oder eingenommen hat. Auch unnötige Mehrfachverordnungen mit dem gleichen Wirkstoff können unerwünschte Wirkungen verursachen. Das kann der Fall sein, wenn ein Patient mehrere Ärzte aufsucht, ohne sie über seine ständige Medikation zu informieren.  ❏     
Stefanie Schadler

Wechselwirkungen überprüfen:
www.apotheke.at/wechselwirkungscheck
www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Wechselwirkungscheck

Am Bild: Das Smartphone kann – mit nützlichen Programmen ausgestattet – auch im Alter äußerst nützlich sein.
Foto© Freepik

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