Skigebiet Mönichkirchen verbessert Rahmenbedingungen

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Die Skischaukel Mönichkirchen-Mariensee bietet ab der kommenden Saison mehr Sicherheit auf den Parkplätzen. Freiwillig limitierte Karten sollen das Wohlbefinden der Gäste auf der Piste steigern.
Geplanter Saisonstart 8. Dezember 

Limitierte Gäste, weniger Wartezeit

Die Kontingentierung der Karten im vergangenen Corona-Winter hat den Anstoß dazu gegeben, diese Beschränkung der Karten pro Tag in dieser Saison fortzusetzen,, auch wenn sie – aus aktueller Sicht – nicht offiziell verordnet wurde. Geschäftsführer Gerald Gabauer setzt damit auf eine gesteigerte  Qualität für jeden einzelnen Gast. In der vergangenen Saison wurde das Kontingent auf 1.600 Gäste am Tag angesetzt. Vor Corona befanden sich an starken Tagen bis zu 3.100 Gäste auf der Piste. Für die kommende Wintersaison wählt man ein Mittelmaß mit 2.500 Gästen und sorgt damit für weniger Wartezeit an den Liften und in der Gastronomie, die heuer aus aktueller Sicht wieder regulär geöffnet haben wird. 

Dazu ist es notwendig, dass die Tickets vorab – bis auf wenige Ausnahmen wie Sondertickets – online gebucht werden. So ist ersichtlich, ob an diesem Tag in Mönichkirchen noch ein Platz frei ist, ansonsten muss der Gast einen anderen Tag wählen. Weil in der vergangenen Saison die Wochenenden sehr früh ausgebucht waren, wichen viele Leute unter der Woche zum Skifahren aus. Das habe sich gut bewährt und man hoffe auf eine Wiederholung in der kommenden Saison. Intern bedeutet die Online-Buchung eine bessere Personalplanung und ein gezielter Einsatz der Mitarbeiter.

Neuer Verkehrsfluss

Auf den Checkpoint im Ort kann in der kommenden Saison voraussichtlich verzichtet werden. Doch neu ist bei der Zufahrt ins Skigebiet die umgekehrte Einbahn: Bei der Einfahrt in die Parkplätze biegt man rechts ab und kommt so direkt an der neuen Service- und Verleihstation vorbei. Der Grund dafür liegt laut Gabauer in der dadurch entstehenden erhöhten Sicherheit für Anreisende mit Bussen. Die Gäste müssen nicht mehr wie früher straßenseitig aussteigen. Stattdessen steht den Gästen ein drei Meter breiter Gehsteig zur Verfügung und es bleibt dadurch genug Zeit, das Equipment auszuladen. Auch der Fließverkehr wird dadurch nicht beeinträchtigt und es entsteht ein zusätzliches Maß an Sicherheit.

Ohnehin ist eine öffentliche Verkehrsanbindung im Stundentakt von Aspang nach Mönichkirchen geplant. Damit ist eine schnelle und bequeme Anreise von Wien mit dem Zug möglich, ein Bus bringt die Gäste ins Skigebiet. Über die neue Service- und Verleihstation holt sich der Gast sein Ausrüstungsset vor Ort, verbringt einen angenehmen Skitag, bringt das Set am Abend retour und fährt wieder gemütlich nach Hause.

Neue Service- und Verleihstation in Mönichkirchen

Eine neue Service- und Verleihstation bietet den Gästen modernste Ausrüstung, eine Lounge für Busfahrer und ein kleines Steh-Bistro. Beim Bau wurde auf regionale Firmen zurückgegriffen.

Materialverleih: komfortabel und modern

Sehr auffällig sticht jedem Besucher des Skigebietes Mönichkirchen-Mariensee die neue Service- und Verleihstation bei der Talstation ins Auge, die in Zukunft für eine Qualitätssteigerung sorgen soll. Großzügige Bereiche für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Gäste sorgen für einen möglichst kurzen Aufenthalt und somit raschen Einstieg ins Skivergnügen.

Das Herz des neuen Gebäudes ist sicherlich die moderne Verleihstation, die neueste Verleihmaterialien mit 500 Ausrüstungssets an Ski und Snowboards bietet, ebenso Schuhe, Helme und Stecken. Modernste Maschinen zum Schleifen und Wachsen stehen für das Service der Ski und Boards zur Verfügung. Die Materialien werden mit dem Online-Ticketkauf mitreserviert. So können die Mitarbeiter die reservierten Sets vorbereiten, wodurch der Gast kaum Zeit verliert, bis er auf der Piste ist. 

Im Kassenbereich können über einen Pickup-Automaten die online gekauften Tickets rasch ausgedruckt werden. Ein Shop, um Vergessenes wie Socken, Hauben, Handschuhe oder Brillen vor Ort zu kaufen, ein kleines Steh-Bistro mit einem Automaten für Getränke und kleine Snacks sowie ein Shop mit regionalen Produkten runden das Angebot im Erdgeschoss ab.

Busfahrer-Lounge

Im Obergeschoss befindet sich eine Lounge für Busfahrer. Mit Essgelegenheiten, einer Küchenzeile zum Warmmachen von Speisen, Saunaliegen zum Entspannen sowie einer Kaffeemaschine sollen den Busfahrern die lange Wartezeit während eines Skitages versüßen. „Sie sollen sich hier wohlfühlen, entspannen und wieder fit die Heimfahrt antreten können“, so Geschäftsführer Gerald Gabauer. 

Für das Heizsystem des neuen Gebäudes wurde eine 20-KwP-Photovoltaikanlage am Dach errichtet, das Gebäude wird mittels Luftwärmepumpe beheizt. Wichtig war Gabauer, erneuerbare Energie zu nutzen, um die Umwelt nicht zu belasten.

Zusätzlich wird die Fassade des Bestandsgebäudes mit einer Holzlamellenfassade und einer neuen Farbe dem neuen Gebäude angepasst. Die öffentlichen WC-Anlagen wurden erneuert und vergrößert.

Regionale Wertschöpfung

Gabauer sieht in diesen Verleihstationen ein enormes Potenzial für die Zukunft, weshalb das System für bis zu 1.200 Ausrüstungssets ausgelegt ist. „Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir das in ein paar Jahren brauchen werden, weil die Leute dieses tolle Angebot frischen Materials direkt im Skigebiet immer stärker nutzen werden“, so Gabauer.

Insgesamt wurden 2,4 Millionen Euro in das 650 m2 große Gebäude investiert und zehn Arbeitsplätze für den Winter geschaffen. Für den Bau war es oberstes Ziel von Gabauer, Firmen aus der Region zu beauftragen, damit die Wertschöpfung in der Wechselregion bleibt. Dazu zählen Konstruktiva Bau, Prasch Installationstechnik sowie der Malermeisterbetrieb Peinthor aus Pinggau und Elektro SAW aus Aspang. „Wichtig ist, dass das Geld in der Region bleibt, denn das sichert Arbeitsplätze“, so Gabauer. ❏   Stefanie Schadler


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