Squash

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Squash ist eine Sportart, die die Spieler sowohl konditionell als auch geistig fordert. In Aspang erfreut sich der ansässige Squash-Verein steigendem Interesse.

Abwechslungsreiche Sportart

Die Anfang des 19. Jahrhunderts aufgekommene Sportart Squash ist derzeit im Aufwind, so dass sich 2016 in Aspang ein eigener Squash-Verein unter Präsident Richard Danter gegründet hat. Er besteht derzeit aus 25 Mitgliedern – davon 5 Jugendliche – mit steigender Tendenz. Mitte Jänner wurden in der Freizeitanlage Erika, wo der Verein beheimatet ist, sogar die niederösterreichischen Landesmeisterschaften ausgetragen. Der Aspanger Heribert Monschein erreichte in der allgemeinen Klasse das Finale und sicherte sich den Vize-Landesmeistertitel. Auch das heimische Nachwuchstalent Paul Danter erreichte mit seinen 15 Jahren den hervorragenden 2. Platz im B-Bewerb und wurde in der Gesamtwertung Zehnter. Im Seniorenbewerb sicherte sich Heribert Monschein den Sieg in der Altersklasse Ü35.

Monschein selbst ist Level 3 Coach des Weltsquashverbandes und hat somit die höchste Trainerausbildung, die man in dieser Sportart auf der Welt erreichen kann. Er ist außerdem Trainer der Österreichischen Herren-, Damen- und Jugend Nationalmannschaft. 

Monschein informiert darüber, dass man recht schnell in diese Sportart einsteigen kann: Die Grundkenntnisse seien schnell erlernt und richtige Ballwechsel schnell möglich, Anfänger werden somit von Beginn an gefordert und haben großen Spaß. Die Spieler agieren auf unterschiedlichen Ebenen: Einerseits benötigt das Spiel eine gute Kondition sowie Koordination, eine schnelle Entscheidungsfindung und räumliches Denken. 

Squashcourt auf der Titanic 

In Aspang wird in der Freizeitanlage Erika auf zwei Squashcourts mit Glasrückwand gespielt, so erhalten auch Zuschauer einen tollen Einblick in das Spiel. Die benötigten Squashrackets und Squashbälle können vor Ort ausgeliehen werden, es werden lediglich noch Hallenschuhe mit heller Sohle und Sportbekleidung benötigt. Sogar Doppel kann gespielt werden, Monschein empfiehlt dies aber nur für fortgeschrittene Spieler.

Wie kam es eigentlich zu dieser Sportart? Zu Beginn schlug man den Ball an die Wand einer Halle, um sich für das Tennis aufzuwärmen. Später nahm man zwei Seitenwände dazu und erkannte, dass sich dadurch ein tolles Spiel entwickeln konnte. So entstand schließlich die Sportart Squash. 1853 wurde in London der erste Squashcourt mit Rückwand errichtet. Sogar auf der Titanic war ein Squashcourt vorhanden, so Monschein. In Österreich erlebte die Sportart in den 80er und 90er Jahren einen großen Aufschwund. Es gab sogar Hallen mit über 30 Squashcourts. Als der Hype abflaute, wurden auch einige Hallen geschlossen. Derzeit steigt die Nachfrage nach dieser Sportart wieder. Entgegen gängiger Meinungen ist die Verletzungegefahr sehr gering. Aus Sicherheitsgründen besteht allerdings eine Schutzbrillenpflicht für Jugendliche unter 19 Jahre. So sollen Treffer des Balles im Augenbereich vermieden werden, was jedoch laut Monschein kaum vorkommt. Sonstige Schutzkleidung ist nicht notwendig.

Interessierte können sich bei Heribert Monschein melden unter  hm.monschein@a1.net oder in die Freizeitanlage Erika kommen. Jeden Dienstag trainieren die Clubmitglieder von 18:00 bis 20:00 Uhr untereinander und jeden Donnerstag gibt es von 18:00 bis 19:30 Uhr ein Vereinstraining mit Heribert Monschein für Spieler jeder Spielstärke. ❏ Stefanie Schadler

Bildtext:

Die Mitglieder vom Squash-Verein in Aspang profitieren von ihrem Trainer Heribert Monschein. Er ist Österreichischer Staatsmeister in der Klasse Ü45 und war langjähriger Bundesligaspieler für verschiedene Clubs.

© Bild: Volker Knerr

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