SV Lafnitz – Aufstieg in die 2. Liga

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Der SV Lafnitz schreibt Vereinsgeschichte und spielt in der kommenden Saison
erstmals in der 2. Liga – der zweit höchsten Spielklasse im österreichischen Profifußball.

Ab der Saison 2018/2019 steigt die Kampfmannschaft 1 des SV Licht-Loidl Lafnitz mit Trainer Ferdinand Feldhofer – ehemaliger Liga-Profi – in die 2. Liga auf. Damit befindet sie sich unter Mannschaften wie Wr. Neustadt, Ried, Horn und Amstetten sowie Lustenau und Innsbruck. Nicht schlecht für einen Fußballverein einer 1.400 Einwohner Gemeinde. Seit Bestehen des Vereins im Jahre 1964 ist das die höchste Liga, in die der Verein je aufgestiegen ist. Und das mit einer recht eindeutigen vergangenen Saison in der Regionalliga mit lediglich einem verlorenen Spiel.

Notwendiger Umbau
Obmann Bernhard Loidl berichtet über die Veränderungen, die durch diesen Liga-Wechsel stattfinden: So wurde das Stadion mit einem Medienturm erweitert, das Flutlicht verbessert sowie ein eigener Gästefansektor eingerichtet, der bei Hochrisikospielen abgesperrt werden kann und mit eigener Ausschank, WC-Anlagen und Zu- und Abgang ausgestattet ist. Die Spiele werden außerdem auf einem Hybridrasen ausgetragen: Das ist ein Naturrasen, bei dem die Rasentragschicht mit Kunststofffasern versetzt ist. Diese machen den Rasen widerstandsfähiger. Außerdem haben im erweiterten Stadion nun 3.000 Zuschauer Platz, 1.300 Plätze davon sind überdacht. Die Anwesenheit von Polizeiinspektion, Sicherheitskräften und Rot Kreuz ist ebenfalls Voraussetzung.

20 Stunden Woche
Wie bereits in der Regionalliga findet auch künftig in der 2. Liga fünf Mal wöchentlich ein Training statt mit einem zusätzlichen Spiel am Wochenende. Neu ist ein freiwilliges Training am Vormittag. Auch in der neuen Liga bleibt der Fußball für die Spieler ein Hobby, das allerdings mit absoluter Disziplin und Hingabe ausgeübt wird: Die meisten Spieler gehen einem Ganztagesjob nach. Ist die Arbeit beendet, beginnt das Training um 18 Uhr und dauert inklusive Vor- und Nachbesprechung bis 22 Uhr. Zusätzlich sind immer Sportmediziner, Physiotherapeuten und Masseure vor Ort, die sich um die Spieler kümmern. Die Spieler im Kader werden dafür für 20 Wochenstunden entlohnt.

Spieler bei Licht-Loidl
Natürlich wird es auch Spielertransfers geben, aber in erster Linie werden weiterhin junge Talente aus der Region gefördert, so Loidl. Viele der Spieler sind Schüler und Studenten. Ein Großteil ist auch direkt bei der Firma des Obmannes Licht-Loidl angestellt. Wie das kommt? Wenn der Firmenchef gleichzeitig Obmann und Hauptsponsor eines Fußballvereins ist, spreche sich das natürlich herum, so Loidl. Wenn dann beim Bewerbungsgespräch als Hobby Fußballspielen genannt wird, sei der Weg in den Verein nicht mehr weit.
Runde 1 der 2. Liga beginnt am 27. Juli und endet am 29. Juli 2018. Der SV Lafnitz trifft auf WSG Wattens. Ziel für den Verein ist es, sich in der 2. Liga zu halten.

Text: Stefanie Schadler

©Fotos: Attila Farkas

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