Technischer Umweltschutz aus Schäffern

in Wirtschaft

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Die Firma Ensowa in Schäffern beschäftigt sich mit technischem Umweltschutz und hat kürzlich ihre Aufgabenbereiche um den Brunnenbau erweitert sowie die bestehende Software zur Sanierung von Umweltschäden weiterentwickelt.

Beständige 

Weiterentwicklung

Die Firma Ensowa Innovation und Umweltconsulting mit Sitz im Umweltkompetenzzentrum (UKZ) in Schäffern ist seit über 25 Jahren im In- und Ausland aktiv. Gerade während der Corona-Pandemie erfreute sich die Firma laut Geschäftsführer DI Dr. Karl Putz einer gesteigerten Auftragslage. Vor allem Arbeiten für die Landwirtschaft wurden stark nachgefragt. Hier erstellt die Firma Ensowa beispielsweise Geruchsgutachten, wenn ein landwirtschaftlicher Betrieb die Nutztierhaltung aufnehmen, erweitern oder einen neuen Stall bauen möchte.  

Neu im Bereich Abfallwirtschaft mit Forschung und Entwicklung ist die Erweiterung um den Brunnenbau. Dazu wurde ein leistungsfähiges Bohrgerät angeschafft, um Brunnen für die Trink- und Nutzwasserversorgung zu bohren. „Dieser Bereich passt insofern gut zum Thema Abfallwirtschaft, weil dieses Bohrgerät auch für Bodenerkundungen bei Tankstellen oder Gewerbegrundstücken einsetzbar ist“, so Putz. Bei Bedarf kann im ersten Schritt bis zu 50 m tief gebohrt werden. Aufgrund der Expandierung und des neuen Zweiges „Brunnenbau“ ergab sich die Möglichkeit, das UKZ zu kaufen und eine Tochtergesellschaft zu gründen mit der Zielsetzung, sich personell entfalten zu können und für Mitarbeiter und den Maschinenpark ausreichend Platz zu gewinnen.

Umwelt-Sanierungsverfahren weiterentwickelt

Neben der Bodenerkundung wird als weiteres Standbein im operativen Bereich die Sanierung von Umweltschäden umgesetzt. Dazu wurde bereits vor 20 Jahren eine eigene Software namens Sowatec entwickelt. Mit diesem patentierten Verfahren wird der Abbau von Schadstoffen wie Benzin, Diesel oder Öl durch die im Boden vorhandenen Mikroorganismen gestartet bzw. beschleunigt, indem (Luft-)
Sauerstoff und gegebenenfalls Nährstoffe in den Untergrund bzw. in das Grundwasser eingebracht werden. Mit dem Umweltcontainer, der die Software und Messgeräte enthält, werden Altlasten an Ort und Stelle nachhaltig und biologisch abgebaut. Diese Software wurde inzwischen weiterentwickelt, sodass sich das Programm selbstständig optimiert und den Bioreaktor im Untergrund selbst steuert. Das ist die Vorstufe zur künstlichen Intelligenz, mit der das Verfahren in Zukunft weiter optimiert wird. Ziel ist die Steigerung der nachhaltigen Sanierung von Ölschäden und Einsparung von Kosten und von Deponieflächen. ❏    Stefanie Schadler

Zum Bild: Karl Putz

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