Tennismeisterschaft im familiären Rahmen

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Mittlerweile nehmen über 30 Mannschaften am Wechsellandcup teil, der zudem auch die Vereinsbeziehungen fördert. In der Corona-Zeit hat der Tennissport sogar profitiert.

Tennisbewerb 

Der Wechsellandcup ist eine Mannschaftsmeisterschaft für Hobby-Tennisspieler, deren Spiele im Dreiländereck Burgenland, Niederösterreich und Steiermark stattfinden. Überschaubare Anfahrtswege und ausgeglichene Wettkämpfe waren das Ziel, als die Meisterschaft 2003 zum ersten Mal stattfand. Teilnehmen können Mannschaften der Tennisvereine aus dieser Region. So werden nicht nur das Vereinsleben, sondern auch die Vereinsbeziehungen gefördert.

Gestartet wurde mit zehn Herrenmannschaften, die jeweils vier Einzel und zwei Doppel spielen. Mittlerweile nehmen am Cup über 30 Mannschaften teil. Auch die Spielklassen wurden erweitert: Neben zwei Klassen bei den Herren mit unterschiedlichem Spielniveau gibt es einen Damenbewerb und einen Bewerb für Herren über 45 Jahre. Einen Kindercup gab es zwischen 2009 und 2011.

Der Wechsellandcup wird ehrenamtlich von den Initiatoren Hans-Georg Hiebaum aus Schäffern und Holger Burndorfer, gebürtig aus Dechantskirchen, organisiert. Die teilnehmenden Vereine entscheiden nach Mehrheitsbeschluss, wie der Bewerb für die nächsten Jahre gestaltet wird.

Cup als Sprungbrett

Burndorfer spricht vom Wechsellandcup auch als Plattform für junge talentierte Tennisspieler, die erstmals Wettkampfluft schnuppern möchten. Mehrere Beispiele belegen, dass der Cup auch als Sprungbrett dienen kann: Einige Spieler hatten beim Cup angefangen und konnten sich bis in die Steirische Landesliga weiterentwickeln. 

Über die Jahre hat sich das Interesse am Tennis zum Positiven verändert. Laut Burndorfer, der auch sportlicher Leiter des TV Dechantskirchen ist, hänge das mit den engagierten Vereinen zusammen, die sehr aktiv seien und der Jugendarbeit einen hohen Stellenwert einräumten. Nach dem Corona-Lockdown war Tennis zudem die erste Sportart, die wieder freigegeben wurde, weshalb es von der Krise wenig betroffen beziehungsweise sogar profitiert hat, weil dadurch mehr Sportler zum Tennis gewechselt hätten. Der Zulauf in der Region könne laut Burndorfer noch steigen, wenn ab nächstem Jahr die Tennishalle in Friedberg fertiggestellt und dadurch der Tennissport im Wechselland ganzjährig möglich sei. Das Finale vom heurigen Cup wurde am 4./5. September in Schäffern ausgetragen. Den Goldbewerb der Herren konnte die Mannschaft aus Limbach/Gemeinde Rohrbach an der Lafnitz erstmals nach 2017 wieder für sich entscheiden. Weitere Platzierungen: 

Herren Gold: 2. TC Greinbach, 3. UTV Mönichwald; 

Herren Silber: 1. TC Schachen, 2. UTC Pinggau, 3. TC Kleinschag-Eichberg; 

Herren +45: UTC Oberwart,
2. TC Friedberg, 3. UTC Edlitz; Damen: 1. UTV Mönichwald, 2. TC Greinbach, 3. UTV Mönichwald 1. ❏ 

Stefanie Schadler

Im Titelbild: In der Silber-Spielklasse holten sich die Herren aus Schachen den Sieg.

Seit 2015 gibt es den Damen-Bewerb im Wechsellandcup. Die Teilnehmerinnen aus Mönichwald konnten den heurigen 1. Platz für sich entscheiden.

Beim Wechsellandcup gibt es eine Ü-45-Spielklasse: im Bild die heurigen Gewinner aus Oberwart.

Im Goldbewerb hat die Mannschaft aus Limbach alle Partien gewonnen und holte sich damit den eindeutigen Sieg. 


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