Über Grenzen hinweg wandern

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Der Wechsel ist das gemeinsame und zugleich verbindende des niederösterreichischen und steirischen Wechsellandes. Eine Wanderkarte betont diese Besonderheit.

Kennenlernen und entdecken

Die neue Wanderkarte für das steirische und niederösterreichische Wechselland wurde am 22. September im Rasthaus Lang in Mönichkirchen präsentiert. Initiator war die steirische Seite, wo sich die Gemeinden Dechantskirchen, Friedberg, Pinggau und St. Lorenzen am Wechsel gerade mit einem LEADER-Projekt als „Kräuterregion Wechselland“ neu positionieren. Von Beginn an war klar, dass dieses Projekt gemeinsam mit der niederösterreichischen Seite des Wechsels umgesetzt werden soll, wie es schon 2014 und auch 2017 mit der historischen Weitwanderweg-Karte der Fall war. Die jetzige Wanderkarte ist somit eine Weiterführung der Bestrebungen, die niederösterreichische und steirische Seite des Wechsellandes näher zusammenzubringen, wie es auch die Bestrebung der Wirtschaftsplattform Wechselland ist, deren Sprachrohr die Wechsellandzeitung darstellt.

„Viele Regionen sind durch Berge getrennt, der Wechsel hingegen eint das steirische und niederösterreichische Wechselland und die gemeinsame Wanderkarte unterstreicht dies“, so Projektleiter Dr. Andreas Salmhofer.

Für die Kartografie wurde die Firma Schubert & Franzke aus St. Pölten beauftragt. Auf der Wanderkarte sind, neben den Gemeindegrenzen und Wanderwegen, auch die Schichtlinien eingezeichnet, um die Topografie besser kennenzulernen. 

Engagiertes Miteinander

Auf der steirischen Seite war Dr. Andreas Salmhofer zentrale Ansprechperson für dieses Projekt, auf der niederösterreichischen Seite war das Mag. Eva Klikovics. In jeder der Wechselland-Gemeinden konnte außerdem zumindest ein Verantwortlicher gefunden werden, der sich für die Eintragungen verantwortlich zeichnete und sein Detailwissen einbrachte, wodurch Fehler behoben werden konnten. 

Auch Attraktionen und Wanderziele sowie Almhütten und Gaststätten sind ersichtlich. Auf der steirischen Seite wurde zusätzlich ein Schwerpunkt mit den Gemeinden der „Kräuterregion Wechselland“ gesetzt. 

„Es freut mich, dass der Historische Weitwanderweg Wechselland mit seinen mehr als 100 Stationen/Schautafeln, die großteils schon 2016/17 errichtet wurden und der viele neue Stationen/Schautafeln bis Herbst 2021 erhält, auch in der neuen Wanderkarte verzeichnet ist“, sagt  Salmhofer, der ehrenamtlich auch Obmann des Historischen Vereins Wechselland ist.

Mit einer Auflage von mehr als 40.000 Stück kann die Wanderkarte in sämtlichen Gemeindeämtern des Wechsellandes sowie auch bei zahlreichen Betrieben kostenlos mitgenommen werden. ❏        
Stefanie Schadler

Bild: Dr. Andreas Salmhofer (links) mit einigen beteiligten Bürgermeistern, Vertretern der Tourismusverbände und der Firma Schubert & Franzke


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