Über‘n Wechsel g’schaut – Dechantskirchen

in Leserservice

In der Gemeinde Dechantskirchen wird jeder Neuankömmling herzlich begrüßt
und die vielen Veranstaltungen
erleichtern das Kennenlernen. Weht der
Wechselwind
zu stark, wird einfach das Tor zugemacht.

In der Gemeinde Dechantskirchen tritt man sehr offen einander gegenüber und der Gruß
auf der Straße ist täglich Brot, so Bürgermeisterin Waltraud Schwammer. So ist es auch
dementsprechend einfach für Zugezogene, sich in der Gemeinde schnell heimelig zu fühlen.
Sofern der Kontakt erwünscht ist findet man bei den Tätigkeiten und Veranstaltungen der
Vereine und der Pfarre schnell Anschluss.
Für Unternehmungen laden neue Wanderwege mit Rastplätzen und einer Einkehr in
Buschenschänken ein. Der „Lodersteig“ führt von Friedberg über die Gemeinde nach Rohrbach
und wurde früher als Arbeitsweg genutzt. In Dechantskirchen sind es weniger die
Sehenswürdigkeiten, die die Besucher anlocken, auch wenn die Volksschule aus dem Jahr 1920,
die Lehner-Villa und die Tauber-Villa zu den Baujuwelen der Gemeinde zählen.
Schwammer ist davon überzeugt, dass die authentischen Menschenausschlaggebend sind.
Ein scherzhafter Ausspruch der Bürger besagt, würde der Wind vom Wechsel zu stark wehen,
hätte schon wieder jemand das Hilmtor nicht zu gemacht. Das Hilmtor aus Holz kennzeichnet
allerdings lediglich den früheren Sammelpunkt der Weidetiere, die im Sommer auf die Alm
gebracht wurden.
Aktuelle Themen in der Gemeinde sind die geplanten Wohnungen und die Fusion mit Teilen
der Nachbargemeinde Schlag bei Thalberg ab 1.1.2015. Als Aushängeschild kann der aus
Dechantskirchen stammende Tobias Fellinger genannt werden, der aktuell als Schlagzeuger mit
der Musikgruppe „Tagträumer“ in den Charts vertreten ist.
Aspang ist für Schwammer mit der Wechselbahn als wichtigen Anschluss an das Bahnnetz
verbunden. Außerdem habe die Marktkapelle kürzlich beim Musikerfest in Dechantskirchen
gespielt. Man stehe in einer freundschaftlichen Beziehung zu Aspang, die aber Pflege bedarf.
Ähnlich einer Brieffreundschaft müsse man ständig bemüht sein, den Kontakt aufrecht zu erhalten.

Text: Stefanie Simon

Die Villa Lehner gilt als Baujuwel der Gemeinde

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Der Sportplatz ist modern und großzügig gestaltet

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