Umweltkompetenz im Wechselland

in Leserservice

Vor 14 Jahren gründete der Schäfferner Karl Putz die Firma „ensowa“ mit Sitz in seinem Heimatort. Werkstätte ist das hauseigene Umweltkompetenzzentrum Wechselland („UKZ“), in welchem zurzeit noch freie Büroflächen zur Verfügung stehen. 

Er und seine sechs Mitarbeiter sind nicht nur in der näheren Umgebung, sondern in ganz Österreich tätig. Regelmäßig streckt Putz seine Fühler auch nach China aus, wo er nicht nur eine Gastprofessur innehat, sondern auch Sanierungstechniken mit Lizenzpartnern betreibt. Für diese Sanierungsanlagen hat die Firma „ensowa“ ein eigenes Patent angemeldet. 

„Mit dieser mobilen Anlage kann man direkt den Untergrund, also „in situ“, Verunreinigungen mit Mineralölkohlenwasserstoffen (MKW) oder auch das Grundwasser sanieren“, erklärt Firmenchef Karl Putz, der dafür mehrmals pro Jahr nach China reist. Gleichzeitig unterrichtet er an der Universität in Shenyang Biotechnologie. „In China werden Umweltgesetze ständig weiter verschärft, die Technologien sind gefragt“, betont Putz. 

In Österreich beschäftigt sich die Firma, die direkt in Schäffern auch ein eigenes Umweltlabor, etwa für die Fremdüberwachung von Kläranlagen, betreibt, nicht nur mit Verunreinigungen von Boden und Grundwasser und wasserrechtlichen Genehmigungsverfahren, sondern hat auch im Bereich der Landwirtschaft einiges zu tun. 

„Wir erstellen regelmäßig Geruchsgutachten“, sagt Putz. Nicht nur für Landwirte, die einen Stall bauen oder erweitern wollen, sondern auch für Grundbesitzer, die in der Nähe eines landwirtschaftlichen Betriebes ein Wohngebäude errichten wollen und durch den Geruch eines  eventuell nahe gelegenen Stalles in ihrem Alltag beeinträchtigt sein könnten. In diesem Bereich bietet die Firma neben Gutachten auch allgemeine Beratungen an. 

Unabhängig davon sind weitere Standbeine von „ensowa“ die Abfallwirtschaft und Altlasten. Hier  haben sich Putz und seine Mitarbeiter auf Gutachten und Beratungen in allen Bereichen spezialisiert, unter anderem geht es dabei um den korrekten Umgang mit Baurestmassen, um abfallwirtschaftliche Aushubbegleitungen oder um Schad- und Störstofferkundungen. Zudem kümmert sich der Betrieb auch um Tankstellen und Kfz-Betriebe. „Wir recherchieren nicht nur die allgemeine Baugeschichte, damit gefährliche Überraschungen beispielsweise für Neubesitzer ausbleiben, sondern führen auch die umwelttechnische Untergrunderkundung mittels Bohrungen durch und überprüfen Anlagenteile, wie z. B. Mineralölabscheideanlagen“, erläutert Putz. Dafür wird jene Sanierungsanlage genutzt, die auch in China zum Einsatz kommt. ❏

Infos auf www.ensowa.at

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