Ungarische Gäste zu Besuch in Friedberg

in Wirtschaft

Eine ungarische Delegation überzeugte sich in Friedberg von den historischen, touristischen und wirtschaftlichen Entwicklungen der Stadtgemeinde.

Grenzüberschreitender Austausch

Eine Gruppe aus der ungarischen 4.000-Einwohner-Stadtgemeinde Vasvár besuchte im Rahmen des EU-Projektes „City Cooperation II – Interreg Austria-Hungary 2014-2020“ die Stadtgemeinde Friedberg, um sich untereinander auszutauschen und aktuelle Themen und Projekte kennenzulernen. 

Bürgermeister Wolfgang Zingl und Karin Hofer vom Tourismusverband Wechselland begrüßten den Bürgermeister Tóth Balázs mit seiner Begleitung bestehend aus Tourismus- und Gemeindevertretern. 

Interessiert zeigte sich Bürgermeister Balázs an den  Schuleinrichtungen und der Bevölkerungsentwicklung der 2.600-Einwohner-Stadtgemeinde, die sich aktuell im Steigen befindet. Dr. Andreas Salmhofer, Obmann „Historischer Verein Wechselland“ informierte unter anderem darüber, dass Friedberg einst Grenzstadt zu Ungarn war, als das Burgenland noch zu Ungarn zählte.

Historisches und touristisches Engagement

Danach ging Salmhofer in seiner Präsentation auf die aktuelle historische Ausrichtung der Stadtgemeinde Friedberg mit der bereits sich in der Umsetzung befindenden Belebung des Kriegerdenkmals beziehungsweise des Standorts der früheren Doppelburg Friedberg ein.Außerdem bewegt sich die neue touristische Auslegung der steirischen Wechsellandgemeinden hin zu einer Kräuterregion. Im Rahmen dieses EU-LEADER-Projektsstellen die Mitgliedsgemeinden Dechantskirchen, Friedberg, Pinggau und St. Lorenzen am Wechsel Kräuter in all ihren Facetten in den Mittelpunkt, auch Betriebe werden mit ins Boot geholt. Eine Diplomarbeit zu diesem Thema wurde von drei Schülerinnen der HLW Pinkafeld verfasst.

Weitere Programmpunkte waren die Besichtigung des E-Autos für Gemeindebedienstete, mit dem auch ein Car-Sharing-Modell umgesetzt wird, sowie des geplanten Erlebnisberges beim Kriegerdenkmal, die Führung durch das Thonet-Museum sowie die Besichtigung des Betriebes ELT Kunststofftechnik, der ebenfalls engen Kontakt zu Firmen in Ungarn pflegt. ❏            
Stefanie Schadler

Am Bild: Bürgermeister Wolfgang Zingl informierte gemeinsam mit Karin Hofer vom Tourismus und dem Historiker Dr. Andreas Salmhofer die Delegation aus Ungarn über aktuelle Projekte der Stadtgemeinde.

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