Wichtiges zum Kauf von Südfrüchten

in Aktuell

Serie: Gesundheits-Ecke

Der studierte Lebensmittel- und Biotechnologe Dr. Thomas Kampitsch aus Kärnten informiert in seinem neuen Buch „99+ Questions“ über Gesundheitsthemen. In der aktuellen Ausgabe beantwortet er die Frage: Auf was sollte speziell beim Kauf von konventionellen Bananen und anderen Südfrüchten geachtet werden?

Kampitsch: Bananen werden in eine chemikalienstrotzende „Antipilzbrühe“ getaucht und dann zum Trocknen aufgehängt, bevor sie letztendlich im Bananenkarton landen. Ähnliches gilt zudem für fast alle Südfrüchte mit langen Transportwegen wie konventionelle Ananas, Mango usw.
Die Arbeiter, die die Bananen in die „Antipilzbecken“ überführen, tragen Handschuhe bis über die Ellenbogen, Atemschutz und oft sogar einen Ganzkörperschutzanzug – nur um Ihnen eine Vorstellung zu geben, welche Chemikalien sich auf der Schale befinden.

Warum so verfahren wird, liegt auf der Hand: Aufgrund der exorbitant langen Transportwege und -zeiten muss das Risiko eines Schimmelbefalls und Verderbs der Ware eingedämmt und im besten Fall komplett verhindert werden. Schimmel verbreitet sich immens schnell und kann einen kompletten Transport innerhalb kürzester Zeit verderben – um das zu verhindern, wird gespritzt.

Nun werden Sie vielleicht denken: Gut, aber die Schale esse ich bei Bananen ohnehin nicht. Das stimmt natürlich, aber wenn Sie die Frucht schälen, spritzt ein Teil des Pflanzensaftes der Schale auf das Fruchtfleisch der Banane, die Sie in weiterer Folge konsumieren. Damit findet ein Substanzübertrag auf Sie statt. Sogar wenn Sie die Bananenschale angreifen, nehmen Sie diese Substanzen bereits über die Haut auf. Klagen Sie über brennende Lippen nach dem Verzehr von Bananen? – Den Spritzmitteln sei Dank, und auch durch die gut durchbluteten Lippen nehmen Sie Substanzen wiederum in den Blutkreislauf auf.

Antipilzmittel stehen genauso wie Phosphatsalze im Verdacht, die Nieren nachhaltig zu schädigen, und auch die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken, kann nicht ausgeschlossen werden. 

Greifen Sie stattdessen auf biologische Lebensmittel zurück! Bei diesen wird der „natürliche Schwund“ eingerechnet, was neben den oft faireren Anbaubedingungen natürlich den Mehrwert mehr als rechtfertigt. Zudem finden natürliche „Imprägniermittel“ wie Karnaubawachs und Bienenwachs (Naturwachse) Anwendung, die die Pflanzenoberfläche barriereartig versiegeln und das Eindringen von Pilzsporen und damit das Anwachsen von Pilzen stark erschweren. 

Das Buch ist erhältlich unter consulting@thomas-kampitsch.at und auf Amazon.
Bild: Susann Weiss auf Pixabay


Letzte Beiträge

Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite für Sie möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Wenn Sie fortfahren, nehmen wir an, dass Sie mit der Verwendung von Cookies auf der Webseite einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close