„Wir brauchen die Energiewende“

in Wirtschaft

Für den Anstieg von erneuerbarer Energie setzt sich die „Energieregion Wechselland“ seit über 8 Jahren ein.

Beteiligung erhöhen
Kürzlich fand der 11. Projektpartner-Workshop der Klima- und Energiemodellregion (KEM)„Energieregion Wechselland“ statt. Mitgliedsgemeinden  sind Schäffern, Pinggau, Friedberg, Dechantskirchen und St. Lorenzen a. W., die Anwesenden diskutierten gemeinsam mit Modellregions-Manager Ing. Johann Oswald und DI Christian Luttenberger, Geschäftsführer Energieregion Oststeiermark, über die aktuellen Maßnahmen und künftigen Schritte.

Die „Energieregion Wechselland“ besteht bereits seit 2011. Bis heute hat sich neben dem Anstieg installierter Biomasse-Anlagen auch die Photovoltaik-Leistung von 0,041 kWp/Einwohner auf 0,258kWp/ Einwohner erhöht. Das bedeutet umgerechnet etwa 1 Modul pro Wechselländer, so Oswald. Ebenso hat sich die solarthermische Erzeugung auf 246,332 kWh/EW erhöht, was etwa ein Viertel der Energie für die Warmwasser-Erzeugung ausmacht. Nicht zuletzt haben bei Solarenergie die Förderungen von Bund, Land und Gemeinden einen enormen Anstoß gegeben. Ebenso wird die „Raus aus Öl“-Förderung genannt, die 30% bzw. maximal € 5000 ausmacht und kombiniert mit einer Landesförderung aktuell einen entscheidenden Grund für einen Umstieg biete. Allgemein ist das KEM-Programm eine Möglichkeit klimafreundliche Projekte umzusetzen, die von den Gemeinden gebraucht werden und mit Förderungen oder als so genannte Leitprojekte für andere Gemeinden unterstützt werden.

Ideen weitertragen
Aktuell werden 13 Maßnahmen weiterentwickelt, so etwa zur nachhaltigen Erschließung eines Gewerbe- und Wohngebietes, Know-How Transfer auf kommunaler Ebene oder CO2-neutraler Strom für Privathaushalte. Besonders letztere erwies sich als effizient: Nach einer Ökostrom-Umstiegsaktion mit den Stadtwerke Hartberg haben sind 55 Personen für einen Umstieg entschieden. Ing. Leo Riebenbauer: „Wir brauchen die Energiewende, sonst werden wir teuer dafür bezahlen“ und spricht dabei das Klimaabkommen an.

Eine Weiterführung der KEM „Energieregion Wechselland“ von 2020-2023 wird von den Verantwortlichen angestrebt. Dafür müssen die bisherigen Ergebnisse sowie die Planung der nächsten Jahre dargestellt werden. Am 23. Oktober 2019 erfolgt die Einreichung für die Weiterführung. Das Interesse an der Teilnahme an der „Energieregion Wechselland“ wächst unterdessen. So sind die Gemeinden Lafnitz und Rohrbach an der Lafnitz an einer Mitgliedschaft interessiert und würden somit das steirische Wechselland komplett machen. ❏        
Stefanie Schadler
www.energieregion-wechselland.at

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