Wirtschaft über Gemeindegrenzen hinausdenken

in Wirtschaft

Sieben steirische Wechsellandgemeinden arbeiten zusammen, um ihre freien Gewerbeflächen zu vermarkten. Auch touristische Maßnahmen werden umgesetzt.

Betriebe ansiedeln und unterstützen

Mit der Gründung der Wirtschaftsregion steirisches Wech-selland geht das Ziel einher, die Region auch in Zukunft lebenswert zu gestalten, Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen. Die Bürgermeister der sieben Mitgliedsgemeinden Lafnitz, Rohrbach an der Lafnitz, Dechantskirchen, St. Lorenzen am Wechsel, Friedberg, Pinggau und Schäffern haben dazu eine Standortanalyse durchgeführt: Gemeinsame Flächen sollen gemeinsam vermarktet werden. Dokumentiert wurden die freien Gewerbeflächen und leerstehenden Betriebsgebäude in den Gemeinden, um Interessierten rasch Auskunft für eine eventuelle Betriebsansiedlung geben zu können. Die Erhebung ist auch für Betriebe interessant, die sich in der Region erweitern möchten. Sitz der Wirtschaftsregion ist Pinggau, Ansprechperson ist  Claudia Stögerer mit der Rufnummer 03339/25152 11. Eine Web-site ist in Planung.

Sprecher der Wirtschaftsregion steirisches Wechselland ist Ing. Markus Simon, weiteres Vorstandsmitglied der Gemeinde Pinggau, sein Stellvertreter ist Bürgermeister Günter Putz aus Rohrbach an der Lafnitz.

Die Vorteile des Standortes zwischen Wien und Graz ist die gute Anbindung an die Autobahn A2, die Bundesstraßen B54 und B63 und das Bahnnetz. 

Anreize schaffen

Nicht nur die vorhandenen Verkehrsanbindungen sollen ein Argument sein, sich im steirischen Wechselland anzusiedeln. Man will auch zusätzliche Anreize schaffen. So werden Bodenaushub- und Baurestmassedeponien in der Wirtschaftsregion entstehen. Auch hier bündelt man den Bedarf, sieht nicht nur die Baumaßnahmen in den Gemeinden, sondern in der gesamten Region und schafft dadurch zentral nutzbare Deponien. Diese können von Häuslbauern, aber auch Gewerbetreibenden genutzt werden. Die Kosten für die Entsorgung der Materialien sinkt dadurch für den Einzelnen. 

Auf der anderen Seite möchte man auch Freizeitaktivitäten forcieren, wie es die niederösterreichische Seite des Wechsels mit den Wexl Trails geschafft hat. Eine steirische Anbindung sowie ein Streckennetz sind im Entstehen, um legales Mountainbiken zu ermöglichen. Die Wirtschaftsregion hat hier die jeweiligen Grundeigentümer als Vertragspartner, sie ist sowohl Träger dieses Projektes als auch Betreiber. 

Auch touristisch soll dieses Projekt einen Anstoß geben und die heimische Gastronomie stärken sowie Nächtigungen steigern. Vielleicht entsteht auch Neues, wie zum Beispiel ein Rad-Geschäft, meint Simon. Auch der in Umsetzung befindliche R8 von Waldbach bis Rohrbach soll in die Wexl Trails eingebunden werden. ❏             

Stefanie Schadler

Bild: Sprecher Ing. Markus Simon

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