„Woran erkennt man eine gute Kinderskischule?“

in Expertentipp

Expertentipp von Barbara Pflug– Skischulbesitzerin, Skilehrerweltmeisterin

Unsere Philosophie für die Zielgruppe Kinder ist es, die Kindergarten- oder Volksschulwelt in die Winterlandschaft zu bringen. Um einen wirklich kindgerechten Skischulunterricht bieten zu können, haben wir uns mit den Methoden von Kindergartenpä-dagogInnen und VolksschullehrerInnen auseinandergesetzt. Wir haben uns auch mit den Standardfragen der Eltern nach dem Skikurs beschäftigt, um herauszufinden, wie man unterrichten muss. Die üblichen Fragen von Eltern an ihre Kinder lauten zumeist: Hat es dir Spaß gemacht? War der/die Lehrer/in nett? Hast du Skifahren gelernt? Willst du wieder hingehen? Wenn diese vier Fragen von den Kindern mit „JA“ beantwortet werden, hat der/die SkilehrerIn in der Skischule sehr gute Arbeit geleistet. 


Wichtig ist also vor allem das spielerische Lernen, damit es dem Kind auch Spaß macht, ganz nach dem Motto „Mit Spiel zum Ziel“. Der erfahrene Skischulleiter sollte stets genau prüfen, wie der Skilehrer/die Skilehrerin  bei den Kindern angenommen wird. 


Wichtig ist es, die Kinderwelt zu verstehen und das Verhalten der Kinder während Komponenten: sofort deuten und lenken zu können. Entscheidend sind im Kinderskiunterricht zwei Komponenten: die Anwendung der idealen Lehrmethode und der Umgang des Lehrers/der Lehrerin mit den Kindern. 


„Ab wann sollen Kinder mit dem Skifahren beginnen?“
Konkret empfehlen wir, dass Kinder ab drei Jahren mit dem Skiunterricht beginnen können, wichtig dabei wäre es, bereits im Herbst oft spazieren und wandern (bergauf und bergab) zu gehen, Rad oder Scooter zu fahren und inlinezuskaten etc. Dabei wird das Gleichgewicht trainiert und die notwendigen sogenannten „Ski-Muskeln“, gekräftigt. Eine besonders gute und wichtige Vorbereitung für den Erfolg auf der Piste mit den Kleinsten ist das Eislaufen. Die natürliche Laufbewegung ist generell die, worauf wir beim Kurvenfahrenlernen aufbauen. Wir bilden hier einen Lerntransfer von den Bewegungen, die ein Kind bereits beherrscht (gehen, laufen, springen), zu den Bewegungen beim Skilaufen.


„Welches Material ist für die Kleinsten ideal?
Welche Rolle spielt der Skiverleih?“
Ganz wichtig für die ersten Schritte im Schnee ist, dass die Ski nicht zu lange sind (max. Nabelhöhe) und die Skischuhe möglichst leicht und warm sind. Hier spielt die Materialkunde eine wichtige Rolle. Speziell für Kinder ist ein gutes Verleihsystem die wichtigste Voraussetzung für ein kontinuierlich angepasstes (Skilänge und Schuhgröße variieren jedes Jahr, oft auch zweimal im Winter) Sportgerät. Im Optimalfall sollte die Skischule selbst einen Ski- und Schuhverleih für Kinder anbieten. Ideal wäre, wenn die Skiverleiher auch Skilehrer sind und  somit in der Methodik geschult sind und optimal bei der Materialausgabe beraten können. 


Das ist ein Qualitätsgeheimnis einer sehr guten Kinderskischule, wenn das Material immer perfekt auf die Bedürfnisse der jüngsten Skischulgäste abgestimmt wird.

Haus SEISERs Wintersportschule & Sommer-Freizeitpark 
2872 Mönichkirchen 226
T: 0650 6362645
www.skisport7.at

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